Himmelskörper für Oslo | Die singende und klingende Eintagsfliege Volumen Neunundneunzig
Höriges am 15. März 2010 Kommentare

Album Satellite kaufen
Was ist die Singende und klingende Eintagsfliege?

E|ndlich wieder Schnee
Berlin am 14. März 2010 5 A|nmerkungen
Berlin Lichterfelde West

A|rmdrücken
Fundstück am 14. März 2010 2 A|nmerkungen


S|pinner
Berlin am 10. März 2010 4 A|nmerkungen
Eine Querstaße weiter wohnt bei mir ein Spinner:

Lichterfelde West (Ringstraße)

N|achteil
Fundstück am 5. März 2010 3 A|nmerkungen

Übrigens: Pfefferminztee hat den Nachteil häufig stark nach Minze zu schmecken – deshalb lieber zum Fencheltee greifen – der allerdings den Nachteil hat, nach Fenchel zu schmecken…

A|rme Umarmungen
Fundstück am 2. März 2010 4 A|nmerkungen
Also wenn das nicht ärmlich ist:

E|rster Eindruck
gesehen -hört -tan -dacht am 27. Februar 2010 9 A|nmerkungen
Also, wenn eine Botschaft die Visitenkarte eines Landes wäre, so hätte ich jetzt schon keine Lust das Land zu bereisen, dessen Botschaft ich gestern zwecks Visums aufsuchen musste. Mit der Absicht, ein Jahresvisum zu beantragen und mit wahrlich scheußlichen, im Fotofixschnellautomat abgeschossenen Passfotos, sollte ich wohl einen kleinen Vorgeschmack darauf bekommen, was mich im April erwarten soll. Unprofessionelle Abfertigung wäre ein treffender Ausdruck. Freundlichkeit und Blickkontakt erwiesen sich als Mangelware und den doch recht einfachen Antrag auf ein Jahresvisum musste ich pantomimisch und tanzend untermauern – erntete jedoch ein müdes Lächeln und die Bestätigung für ein 6-Monate-Visum. Innerlich sah ich mich schon laut protestierend, angekettet an einen Botschaftsangehörigen nach einem Jahresvisum betteln. Doch statt Taten mussten lediglich Worte folgen, die dann (gibt es doch einen Gott?) Früchte trugen. Gegen ein Eintrittsgeld von fast 100 Euro darf ich dann wohl im April einreisen und dort Geburtstag feiern…

S|tadt der 1000 Seen
Berlin am 22. Februar 2010 11 A|nmerkungen

Berliner Straßen ertrinken
Berlin ist ja immer eine Reise wert – so haben viele Berliner Hausbesitzer in Zusammenarbeit mit dem lokalen Wetter nun eine neue temporäre Se(h)enswürdigkeit ins Leben gerufen: Finnlandwochen in der deutschen Hauptstadt. Kommen Sie nach Berlin, der neuen Stadt der 1000 Seen und erleben Sie das Abenteuer von Schmelzwasser und Kleinstgletscherspalten, verbunden mit den Extremsportarten “Straßenüberquering” oder auch “In-große-Pfütze-Ausrutsching”. Beobachten Sie, wie ganze Kindergruppen auf ihrem Schulweg in Berlins neuen Tau-Seen verschwinden oder auch Senioren tapfer versuchen, unüberwindbare Kiesberge zu bezwingen.
Reisen Sie in die vor Kies knisternde Hauptstadt und nutzen Sie hierfür auch das neue Angebot der Bahn “Ride & Swim”.
Berlin – hier bleibt kein Auge Fußgänger trocken…

P|rojekt 0815
Robotionales am 22. Februar 2010 16 A|nmerkungen

Es ist mal wieder an der Zeit: Herr r|ob denkt an den Frühling und dass er in fünf Wochen wieder einmal einen Auslandseinsatz hat. Und da möchte er etwas passabler aussehen. So stehen also ab Samstag wieder 4 Wochen Fasten vor der Tür. Nicht nur, dass man sich nach dieser Zeit schöner vorkommt und sich glatt bei Frau Klum bewerben will, nein, es sollen auch 8 (die werden es sicher) bis 15 Kilo den trägen Leib verlassen. Die ersten vier Liter Gemüsebrühe werden gerade einigen Zentnern Frischgemüse mittels Köchelbad abgerungen…

B|in ich jetzt im Fernsehen?
gesehen -hört -tan -dacht am 19. Februar 2010 8 A|nmerkungen

ICE

M|anchmal sehen beschädigte Kundenstopper aus wie Diktatoren
Fundstück am 18. Februar 2010 8 A|nmerkungen

Hannover

K|irche der Hegemannisten
gesehen -hört -tan -dacht am 15. Februar 2010 6 A|nmerkungen

Bald auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste in der Sparte "Alles nur geklaut"

K|alt
gesehen -hört -tan -dacht am 12. Februar 2010 4 A|nmerkungen

Planten un Blomen in Hamburg
Beim abendlichen Gang durch Hamburgs Planten un Blomen durfte ich folgenden kurzen Dialog belauschen mitbekommen:
Er: Mann, ist das kalt.
Sie: Richtig kalt.
Er: Aber wirklich richtig kalt.
Sie: Ja, richtig kalt.
Er: Muss das so kalt sein?
Sie: Das liegt am Wetter.
Was zu beweisen war – Frauen denken einfach logischer…

D|o the Cha Cha unterwegs
Lichtbildnerei am 9. Februar 2010 4 A|nmerkungen

NYC 2009

W|enn Albatrosse zu Rentnern mutieren
gesehen -hört -tan -dacht am 8. Februar 2010 9 A|nmerkungen
Zur Zeit auf den Straßen stets dasselbe Bild: Vormals behende Zeitgenossen watscheln einem humanoiden Albatross gleich über die vereisten, schmalen Wege – jeder zaghafte Schritt eine Meisterleistung des Gleichgewichtsinnes, denn kaum ein Hausbesitzer sorgt dafür, dass die Straßen vom Eis befreit oder wenigstens mit Streusandsalzkiesodersonstwas versorgt werden. So empfindet man es als sportliche Meisterleistung, den absolvierten Einkauf ohne Hüftbrüche oder aufgeschlagenen Knien geschafft zu haben.
Ich ertappe mich in den letzten Tagen dabei, dass in mir ein kleiner, giftiger Rentner aufsteigt, der angesichts der spiegelglatten Fußgängerpfade allen faulen Hausbesitzern grummelnd die Pest an den Hals wünscht. Ich höre mich quasi selber sagen “Ich zeige Euch alle an!” – Gift und Galle spuckend rudere ich dabei mit den Armen, der Schwerkraft trotzend…

Z|ettel-Wirtschaft
Unterwegs am 8. Februar 2010 7 A|nmerkungen

Pub in Dublin

G|reat, Incredible, Beautiful, Amazing, Easy, Incredible, Fantastic, Unbelievable
Fundstück am 3. Februar 2010 3 A|nmerkungen

W|enn in Wolken und Dünste verhüllt
gesehen -hört -tan -dacht am 31. Januar 2010 noch keine A|nmerkung

Mit der Bahn kurz vor Berlin
Wenn, in Wolken und Dünste verhüllt, die Sonne nur trübe
Stunden sendet, wie still wandeln die Pfade wir fort!
Dränget Regen den Wandrer, wie ist uns des ländlichen Daches
Schirm willkommen! Wie sanft ruht sich’s in stürmischer Nacht!
Aber die Göttin kehret zurück! Schnell scheuche die Nebel
Von der Stirne hinweg! Gleiche der Mutter Natur!

S|hining
Robotionales am 30. Januar 2010 7 A|nmerkungen

Stillleben
Wenn jetzt ein Mord geschehen würde – es wunderte mich nicht. Eine Handvoll Hotelgäste in einem eingeschneiten Hotel fernab der nächsten Zivilisation – Frau Christie würde sich freuen.
Sicher, man könnte zu Fuß durch den Wald in den nächsten Ort laufen oder sich alleine in das teure Restaurant setzen. Beide Optionen fallen aus: die erste zu eisig, die zweite zu deprimierend. Das sind die seltenen Momente, wo ich es bedaure, keinen fahrbaren Untersatz zu besitzen, geschweige denn einen Führerschein. So harre ich der Dinge in meinem Shining-Hotel ohne Geister und freue mich auf den morgigen Tag: Da kann ich dann wieder hinfahren und hinlaufen, wohin ich will und muss nicht eine Monatsmiete für Essbares ausgeben…

W|elche Frau läuft nicht gerne einem Panzer nach?
Fundstück am 29. Januar 2010 9 A|nmerkungen
Gute Schauspieler und eine intelligente Geschichte zeichnen einen erfolgreichen Werbespot aus:

S|chwindeleien
gesehen -hört -tan -dacht am 27. Januar 2010 5 A|nmerkungen

Viel versprochen, nichts gehalten

D|eep Purple mit 4 Kühlakkus
Fundstück am 26. Januar 2010 4 A|nmerkungen
Folgte ich meiner Amazon-Empfehlung, müsste ich jetzt eine Deep Purple CD bestellen. Nun, ist ja auch eine logische Schlussfolgerung, denn schließlich hatte ich einmal einen Flaschenkühler gekauft. Ich habe jetzt nur die Befürchtung, dass nach dem braven Erwerb der empfohlenen CD, Amazon mir vorschlägt, daraufhin ein Kind zu adoptieren…


E|r dachte....alles
Fundstück am 22. Januar 2010 18 A|nmerkungen
ICH KANN NICHT MEHR VOR LACHEN: Tellewischen wiss äkselent Drensleyschen
Wie, wie reizend. Wie reizend. Wie schön. ich muss sagen, es ist wirklich eine Ehre, hier zu sein. Ich möchte das Reizende akzeptieren. Aus Dresden. Ich weiß nicht, ob ob Michael das gewusst hat. Sie wissen, er gab uns 39… Er gab sein Herz für die Menschen. Leute tanzten bei ihm. Und oftmals blieben sie noch bis zum nächsten Tag. Er freut sich, dass er so viel den Menschen hat geben können. Und seine Charity, von der er so viel gegeben hat. Er hat ein großes Herz, und das hat er den Menschen gegeben. Es zeigt die Güte. Sein Herz war so groß. Er dachte … alles. Meine Mutter, mein Bruder. Auch in anderen verschiedenen Ländern. Meine Mutter würde schreien, mein Bruder würde schreien, meine Schwester. Lass uns dafür etwas tun. Er würde sagen, machen wir eine Spende, und wir sollten den Kindern helfen. Kindern, die Liebe brauchen, und das in einen so in einen so jungen Alter, sehr jungen Alter. Er würde .. zu spielen, sich mit ihnen sich hinsetzen, und er würde sagen, ihr könnt noch jünger werden, ihr könnt jünger bleiben. Komkarein, seid mit mir eine Familie, das würde er sagen. Ich danke wirklich allen von Ihnen, in seinem Namen, sein Löcheln, Lächeln, das ist mit uns hier. Ich danke Ihnen so sehr. Ich, es ist wunderbar. Danke schön!

D|as neue Lichtbildheim
Robotionales am 20. Januar 2010 13 A|nmerkungen

Die hauseigene Lichtbildnerei ist umgezogen und hat jetzt hier seine neue Heimstätte:
www.wahntäglicher-normalsinn.de
Noch sind nicht längst alle eingezogen aber der erste Schwung hat sich schon einen Platz gesucht…

S|päte Auskünfte
Fundstück am 19. Januar 2010 6 A|nmerkungen
Wie sehr man doch auf die englische Sprache getrimmt wurde: Letztens lese ich doch in einem Schaukasten etwas über Late Information,statt über koordiniertes Tanzen:


T|ierversuche begünstigen Finanzkrise
Fundstück am 18. Januar 2010 noch keine A|nmerkung

WELT-kompakt

M|oderne Zeiten
Unterwegs am 16. Januar 2010 7 A|nmerkungen
00:45 Uhr City Night Liner nach Berlin / Warschau
Die Vorhänge sind zugezogen – man will ungestört bleiben. Zaghaft öffne ich die Tür des engen Zugabteils, die sich nur mühsam öffnen will, als wolle sie den vermeintlichen Angreifer in die Flucht schlagen. Das fahle Kunstlicht der Außenwelt trifft auf müde Augen, die fast fragend mich, den Eindringling, zu durchbohren scheinen, ein Kind schläft längs der Sitze, die Mutter zieht es behutsam zu sich. Die schmale Ablage biegt sich angesichts der vielen Taschen und schweren Koffer – es sieht eher nach einer Vertreibung, als nach einer Reise aus. Die Beine suchen ständig nach Raum, der Körper wälzt sich in den unbequemen, harten Sitzen und ist doch mit keiner Position zufrieden. Die Fenstervorhänge sind geschlossen, so scheint man durch ein Nichts zu fahren und verpasst, wie die Landschaft in der Dunkelheitl seine Schatten hinterher wirft. Im spärlichen Deckenlicht erkennt man ermattete Gesichter und meint die gemeinsame Hoffnung zu erkennen, dass auch diese Reise ihr Ende finden wird. Diese kleine Welt teile ich jetzt also die nächsten fünf Stunden mit fremden Menschen, die – wie ich – nur eine Zugfahrt im 21. Jahrhundert unternehmen…

W|ie ich die Informationsassistentin der Hamburger Staats - und Universitätsbibliothek geärgert habe
Fundstück am 11. Januar 2010 9 A|nmerkungen



