Herzlich Willkommen bei r|ob!
  • r|ob seine Startseite
  • r|ob sein Archiv
  • über r|ob was wissen wollen
  • r|obs Fotografien

Schäublemeter: web trackerBesucher/innen lesen momentan mit

r|ob was Gutes tun

T|reffen der Generationen (5)
waldnase, vee, The Exit, ...
L|eicht und schnell (10)
Heike, pebbles, r|ob, ...
E|inmal alles mit ohne (7)
pebbles, r|ob, pebbles, ...
W|enn man Frauen Löcher in die Bluse schneiden darf und diese sich dann darüber freuen (5)
gorillaschnitzel, pebbles, r|ob, ...
V|oodoo-Zauber-Asche (4)
asaaki, r|ob, pulmoll, ...
S|chatten an der Wand (3)
pebbles, r|ob, pebbles
H|eute war mir so Fibonacci (5)
r|ob, Markus, Silke, ...
F|reie Sicht (7)
Jürgen, Heike, r|ob, ...

Berlin
Blogvillage
Lichtbildnerei
Höriges
Leading Hotels
Daumenkino
Fundstück
gesehen -hört -tan -dacht
Unterwegs
Robotionales
Wortfabrik


r|obs Beiträge (abzüglich aller temporären Beiträge): 1284
Kommentare: 7922

r|obs Blog gibt es offiziell seit
13.12.2006

r|ob|mail


Artikel (Atom)
Artikel (RSS)

« Q|uickie    Startseite    H|aushaltstipp: Vermeide Kartoffeln im Briefumschlag »

V|ersetzungswunsch - oder: Margritte hatte recht

8. Dezember 2008 von Rob in gesehen -hört -tan -dacht.


Wie der Surrealist René Margritte schon 1926 so richtig sagte...oder besser malte: Ist die Situation noch so ärgerlich - möglichst Ruhe bewahren...

Ich gebe es zu: Ich bin sehr anfällig, wenn es um Dienstleistungen geht. Ist man im Restaurant oder Geschäft schnöde zu mir, wird der versteckte Rentner in mir geweckt; er setzt sich seinen Hut auf, stützt sich auf das auf der Fensterbank liegende Kissen und schüttelt angesichts des fehlenden Respekts ungläubig den inneren Kopf.

Nun ist ja die Gegend rund um rob manor im südlichen Berlin supermarktmäßig sehr gut erschlossen. Zwei Discounter, zwei Bio-Supermärkte, Bio-Fleischer, ein Markt, der sagt, dass er Lebensmittel liebt und einer, der vorgibt zu wissen, wo das Herz schlägt, geben sich auf wenigen Metern ein Stelldichein.

Letzterer schließt zum Jahresende – heißt also, dort hört dann auch das Herz auf im Konsumtakt zu schlagen. Schade und eigentlich nicht. Denn in diesem Lebensmitteltempel arbeiten Mitarbeiter, die eine neue Definition von Zeit gefunden haben müssen. An der Kasse wächst einem während des Wartens Efeu um die Hüfte und im Fach „Warenkunde“ hat die Preis-Eintippbrigade offensichtlich geschwänzt. Im Wissen, dass die Wachkoma-Patienten von der Kasse in anderen Filialen untergebracht werden, konnte ich heute nach einer sehr unverschämten Behandlung an der Kasse von einer “Ich-liebe-Lebensmittel-aber-keine-Kunden-Fachkraft” nur entgegnen:
Ich hoffe, Sie werden in die nördlichste Filiale versetzt – und ich meine nicht diese Stadt…

Bemerkenswert die unbeteiligte Antwort: Haben Sie eine Bonuskarte?

« Q|uickie    Startseite    H|aushaltstipp: Vermeide Kartoffeln im Briefumschlag »

8 A|nmerkungen

  1. gorillaschnitzel #
    8. Dezember 2008, 12:20

    …klasse Text Herr rob…ich schmiss mich beiseite bei einigen Passagen…

  2. cheli #
    8. Dezember 2008, 13:12

    Nicht jeder, der sich in der Preis-Eintippbrigarde wiederfindet, hat diesen Beruf auch erlernt. Nichts desto trotz gehört eine gewisse Portion Scheissfreundlichkeit zu dieser Arbeit dazu. Da ich selber diesen äußerst nervigen Job ausübe, weiß ich auch wovon ich rede. Ich arbeite nach der Devise: Wie man in den Wald ruft, so schallt es heraus. Unter diesem Motto habe ich mir einen Kundenstamm erarbeitet, der weiß worauf er sich einlässt. Bei einigen kann ich auch mal Frust in lustiger Form ablassen. Allerdings kann ich bei Unverschämtheiten auch anders, aber immer im Rahmen – zur Sicherung meines Arbeitsplatzes.

    Allerdings muss ich sagen, Ihre Bemerkung hätte ich auch freundlich überhört und nach der Bonuskarte o ä. gefragt – das gehört zum Job.

    Ich hätte auch sehr gerne gewusst, worauf die sehr unverschämte Behandlung erfolgt ist. Vielleicht schreibe ich ja dann, wie ich reagiert hätte.

  3. Puppe #
    8. Dezember 2008, 15:00

    In die nördlichste Filiale versetzt? Etwa zu den Sch’tis? (Wenn sie den gleichen Film gesehen haben wie ich, werden Sie die Antwort wissen).

  4. Julius #
    8. Dezember 2008, 15:32

    @cheli
    In dieser Filiale der fröhlichen Kaffeekanne arbeitet wirklich niemand, der in einer ansatzweise effizienten Art und Weise einen Verkaufsvorgang abwickelt. Ich habe es schon so oft erlebt, dass versucht wurde, die Bonuskarte als EC-Karte einzulesen. Funktioniert natürlich nicht. Wenn einem der Kassenbon zur Unterschrift vorgelegt wird, wird nie auf den Betrag verwiesen, der Bon ist stets unterschriftbereit umgedreht. Und vom Sortiment hat schon gar niemand eine Ahnung.

    Ich habe kein Problem damit, wenn Aushilfskräfte, die nur wenige Stunden in der Woche dort arbeiten, mitunter mit Problemen zu kämpfen haben. Ich kann mir gut vorstellen, dass das Auswechseln eines Bons keine allzu leichte Tätigkeit ist. Aber von einer Kraft, die jeden Tag dort arbeitet, sollte man das schon erwarten können.

  5. asaaki #
    8. Dezember 2008, 20:50

    hm, und ich könnte mich ja über so manchen kunden auslassen. aber das ist eine ganz andere geschichte…

  6. Vee #
    9. Dezember 2008, 00:53

    …und ich habe heute wiedermal die Servicewüste Callcenter Internetprovider erlebt. Von 4 Mitarbeitern war letztendlich einer fähig und hat das Problem beheben können. Ein Mitbürger mit Migrationshintergrund. Ich hätte ihn küssen können! ….nachdem ich ca 30 EU bei diesem SCHEISS Kunden- Abzocker Service verballert habe. Meine Rache wird fürchterlich sein! Die drei Herren und ihre Chefs dürfen gleich mit in die nördlichste Stadt. Und ich meine auch nicht DIESE!

    :-(

  7. drikkes #
    9. Dezember 2008, 10:45

    Wenn ich an der Kasse gefragt werde, ob ich Herzen sammele, dann antworte ich ja oft: “Nein, ich breche Sie.”

  8. der toby #
    9. Dezember 2008, 18:15

    Hier bleibt tatsächlich nichts anderes als das Ausweichen in den Surrealismus übrig. :-D

    Schöne Beobachtung.

A|nmerkung abgeben (Kommerzielle URLs/SPAM-Adressen werden grundsätzlich entfernt)


Textile-Hilfe

« Q|uickie    Startseite    H|aushaltstipp: Vermeide Kartoffeln im Briefumschlag »

Kommentare für r|ob

T|reffen der Generationen (5)
waldnase, vee, The Exit, pebbles, Markus

L|eicht und schnell (10)
Heike, pebbles, r|ob, pebbles, Preciosa, ...

E|inmal alles mit ohne (7)
pebbles, r|ob, pebbles, dauni, cheli, ...

W|enn man Frauen Löcher in die Bluse schneiden darf und diese sich dann darüber freuen (5)
gorillaschnitzel, pebbles, r|ob, gorillaschnitzel, pebbles

V|oodoo-Zauber-Asche (4)
asaaki, r|ob, pulmoll, pebbles

S|chatten an der Wand (3)
pebbles, r|ob, pebbles

H|eute war mir so Fibonacci (5)
r|ob, Markus, Silke, Basti, cheli