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W|enn er seine Frau liebt, tut er das auch gerne
8. Mai 2010 von Rob in gesehen -hört -tan -dacht.
Eigentlich ein harmloser Satz – wer aber den letzten Fall des Panorama-Beitrages in der Sendung vom 06.05.10 über die Gebühren und Schikanen gegenüber Menschen, die aus der Kirche ausgetreten sind, gesehen hat, der kann ein Gefühl der Ohnmacht oder aber auch des wahrlichen Zornes nicht verbergen. Als vor vielen, vielen Jahren meine Oma starb – gottesgläubig und immer für die Instutition Kirche mit Leib und Seele aktiv – und dann nach ihrem Tod so administrativ abgehandelt wurde (fast wie ein Störfall – schon dumm, wenn man stirbt), war es für mich als junger Mensch klar, der Kirche den Rücken zuzukehren – damals offensichtlich noch kostenfrei.
In Zeiten, in denen zwar keine Waffen mehr seitens der Kirche gesegnet, jedoch Schutzbefohlene “belästigt” werden, sollten die alten Herren in den noch älteren Gemäuern endlich darüber nachdenken, wie man an den Glauben noch glauben kann…
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3 A|nmerkungen
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Kommentare für r|ob
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songtosiren #
8. Mai 2010, 09:35
Degoutant
Foxxi #
8. Mai 2010, 13:20
Fall 1: Ja, ist zwar blöd, aber so ist das eben mit Gebühren. Bei vielen Gebühren ist die Erhebung/Höhe äußerst diskussionswürdig. Die Kritik an der “Kirchenaustrittsgebühr” ist eben jetzt gerade en vogue …
Fall 2: Hier ist ein Bürger in die Bürokratiefalle getappt, das ist äußerst ärgerlich, aber mit einem Entgegenkommen der Verwaltung, schlimmer noch der Fiskalverwaltung zu rechnen ist völlig daneben. Dies passiert in dieser Form permanent – ich kann gerade auch ein Lied davon singen, dass es in diesem Fall die Kirchensteuer betrifft ist natürlich momentan sensationell …
Fall 3: Hier geht mir dann auch das Messer in der Tasche auf, aber die Moderatorin sagt es genau richtig: Das ist politisch gewollt und veranlasst, die Kirche ist “nur” der Nutznieser…
…ich werde übrigens nächsten Freitag (Brückentag dank einem kirchlichen Feiertag) auf dem Amtsgericht Mitte meinen Austritt aus der katholischen Kirche beantragen. Ich bin es auch leid mit dieser Institution, aber der Panoramabericht ist nicht wirklich das Gelbe vom Ei.
Mendian #
12. Mai 2010, 08:26
Lebt man als Deutsche im Ausland und moechte man aus der Kirche austreten, erhaelt man nur widerspruechliche Aussagen darueber, wie man aus der Kirche austreten kann, und welche Stelle dafuer zustaendig ist:
1) Aussage Konsulat: Mit der Verlegung des Wohnsitzes ins Ausland ist man automatisch auch aus der Kirche ausgetreten. STIMMT NICHT
2) Aussage Standesamt Deutschland: Man muss den Austritt persoenlich beim Amtsgericht des letzten deutschen Wohnsitzes erklaeren. STIMMT NICHT
3) Aussage Amtsgericht Deutschland: Man muss den Austritt persoenlich beim Standesamt des letzten deutschen Wohnsitzes erklaeren. STIMMT NICHT
4) Aussage Pfarrer im Ausland: Man muss den Austritt beim zustaendigen Auslandstandesamtes (fuer Deutsche ist dies in Berlin) erklaeren. STIMMT NICHT
5) Aussage Auslandstandesamt Berlin: Das Amtsgericht in Berlin ist zustaendig. STIMMT NICHT
6) Aussage Amtsgericht Berlin: Der Austritt muss bei einem deutschen Notar persoenlich erklert werden. Diese Urkunde wird dann an die zustaendige Stelle weitergeleitet. KOENNTE STIMMEN, NUR WEISS DAS AMTSGERICHT NICHT, WER ZUSTAENDIG IST.
7) Aussage deutscher Notar: Der Austritt kann bei ihm erklaert werden. Allerdings nur persoenlich. (Was bedeutet, dass jeder, der aus der Kirche austreten will, erst einmal zurueck nach Deutschland zum Notar muss). NUR WEISS DER NOTAR NICHT, AN WEN ER DIE URKUNDE SCHICKEN SOLL (siehe Punkt 1-6)
Ich arbeite noch daran…….