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M|orgendliche Triebwerkstests
2. August 2007 von Rob in Leading Hotels.

Die Vorgeschichte ist kurz erzählt: Rob steht nicht gerne früh auf. So kann er davon ausgehen, daß er das großzügige Frühstücksbuffet um 10 Uhr morgens nicht erleben wird.
Nächtigt man jedoch in einem Regensburger Hotel mit subtilem Weckdienst, schafft es auch die größte Schlafmütze, sich zu Toast und Käsescheiben zu robben.
So fängt das aufmerksame Reinigungspersonal bereits um 8 Uhr an, den Flur mit leistungsstarken Staubsaugern zu säubern. Just meint der sich noch im Traume wiegende Hotelgast, ein Triebwerk würde auf seine Leistungsfähigkeit getestet. Gleichzeitig schlägt natürlich das phonstarke Sauggerät mehrmals und eindringlich an die Pergament-Tür, der Ellenbogen klinkt sich rhythmisch ein – das Ganze begleitet von schreiender Unterhaltungslautstärke. Nun weiß auch der letzte schlafende Gast, daß die staubsaugende Ruhestörerin es im Knie (und das seit Jahren) hat und die Verwandtschaft am Wochenende in den Garten zum Grillen kommt. Es folgen diverse Vornamen und Rezepte, die in den 4. Stock geschrien werden, wo sich die zweite Putz-Armada befindet.
Zudem leiden viele im Hotel arbeitenden Menschen offenbar und offensichtlich an einer Rot-grün-Schwäche – so ist es völlig egal, ob man sorgsam an der Tür das „Bitte nicht stören“ Schild hinterlassen hat, denn es wird eh geklopft – nur hier nach „Art des Hauses“, sprich einer Hausdurchsuchung sehr nahe kommend: Jeder sich im Wachkoma befindende würde, ein schweres Erdbeben vermutend, angesichts dessen aus dem Bett rollen.
Nun ist also Rob auch wach …
Fortsetzung folgt
Nachtrag: Am Freitag wird neben des Triebwerktestes auch ab 08.00 h vor seinem Fenster vermutlich eine Kathedrale gebaut – Rob zieht aus und um…
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6 A|nmerkungen
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Kommentare für r|ob
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Ultimonativ #
2. August 2007, 12:19
Sie Armer! grinst Schlimmer nur noch im Krankenhaus: 6 Uhr geweckt werden, 7 Uhr Visite, 8 Uhr Frühstück. Und dann Däumchen drehen.
larousse #
2. August 2007, 12:59
Herr Rob – Zustände sind das ja in Regensburg, tses!!
Da lobe ich mir die nette Pension in den Vogesen, wo die Wirtsfrau sich noch nachts um 1 um unser leibliches Wohl sorgte und unter der Tür hindurchschrie, ob wir denn nun lieber Baguette oder Croissant zum Frühstück hätten – sie habe vergessen, uns vorher zu fragen, und müsse nun beim Nachbarn vorbestellen. Gastlichkeit as Gastlichkeit can.
Markus #
2. August 2007, 14:30
Ach, hätte ich das gewusst, hätte ich Ihnen das wunderbare Künstlerhaus in der Altststadt von Regensburg empfohlen. Da war ich gerade im April (auch Wissenschaftler gehen ja manchmal auf Reise). Und dort kann man schlafen, solange man möchte und frühstücken, wann immer man mag.
Ich wollte Ihnen gerade den Link zum Künstlerhaus liefern und musste soeben enttäuscht feststellen, dass die dicht gemacht haben. In Regensburg kann man mit langem Ausschlafen offensichtlich nicht überleben. Ihre Schilderung oben macht das ja nur zu deutlich und es gilt offensichtlich nicht nur für die Hotels sondern auch im Besonderen für die Hotelgäste.
Qype-Rezension noch vorhanden. Ich hatte das traumhafte Latina-Zimmer mit Hängematte (Bild oben rechts). Nun isses weg, schade. Vielleicht macht das Künstlerhaus ja mal wieder auf…
creezy #
2. August 2007, 14:57
Und, konntest Du schön schlafen? ,-)
Jekylla #
2. August 2007, 17:21
Sie sind da schliesslich nicht zur Sommerfrische, nun reissen Sie sich mal zusammen!!!
Schoen auch die Variante des penetranten Anklopfens trotz aushaengendem Schild mit den laut und vernehmlich gerufenen Worten: “Hausmaedchen, sind Sie schon waaaaach? Hallo? Jemand schon waaach?”
Mal im Ernst, rechnete sie mit einem Nein???
Oder war es, weil auf dem Schild stand “Bitte nicht stoeren” und sie wusste, ich heisse nicht Bitte??
Halten Sie durch, Herr Rob!
ElfieÖmmel #
3. August 2007, 09:50
ick sach ja, zuhause is et am Schönsten.