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Die rechte Ecke

10. Oktober 2007 von Rob in gesehen -hört -tan -dacht.


Das Bild steht absichtlich links

Aus gegebenem Anlass möchte ich darauf hinweisen, dass man nicht nur durch unachtsame Äußerungen in die rechte Ecke gedrückt wird – in manchen Fällen reicht da schon die gemeine Stubenfliege.

Es gibt eine Regel bei Diskussionen über aktuelle Themen, die sich jeder Teilnehmer merken sollte: Wer zuerst Hitler, Nazis, Drittes Reich sagt, hat die Arschkarte gezogen. So einer ist entweder NS-Sympathisant oder – noch schlimmer – er missachtet das 11. Gebot: Du sollst nicht vergleichen! (Spiegel)

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17 A|nmerkungen

  1. sabbeljan #
    10. Oktober 2007, 15:38

    heute konnte ich sogar mal über h.m. broders-zeilen schmunzeln…

    die dumme e.h. hat mir gestern abend eine stunde schlaf geraubt.

  2. rob #
    10. Oktober 2007, 15:41

    Damit Du schlafen konntest, ist sie ja dann auch früher gegangen… ;)

  3. Uli #
    10. Oktober 2007, 15:50

    Ach unsere Eva. Braun. Manchmal. Sag ich mal so…

  4. rob #
    10. Oktober 2007, 15:53

    Ich denke, Braun sicherlich nicht – jedoch uneinsichtig schwarz…

  5. kleines Licht #
    10. Oktober 2007, 19:43

    Schwarzbraun ist die blonde Frau manchmal auch ne dumme……!

  6. gorillaschnitzel #
    10. Oktober 2007, 20:05

    Ich Volldackel hab diesem Vollpfosten Journalistensternchen gar ein komplettes Thema eingeräumt. Seinerzeit vor über einem Jahr…

    Ansonsten: Ist Holger Apfel eigentlich noch solo? Weil: Dann wäre der beschäftigt und die Eva käme endlich zu ihrer wahren Berufung…

  7. Thomas Kurbjuhn #
    11. Oktober 2007, 07:24

    Anmerkung: Herr Rob hat diesen unerwünschten Link des Kommentators entfernt
  8. rob #
    11. Oktober 2007, 11:16

    Dieses Blog soll unterhalten, informieren und zum wilden Gedankenaustausch anregen. Aus gegebenem Anlass werden hier weder rechtsorientierte Kommentare geduldet, noch rechtsorientierte Links zugelassen. Ich habe in diesem Blog Hausrecht. Oder wie der Ex-Kanzler Schröder zu sagen pflegte: Basta!

  9. creezy #
    11. Oktober 2007, 11:36

    Hat überhaupt schon jemals ein Kommentar von Kurbjuhn in einem deutschen Blog überlebt? Das dem das nicht zu doof wird.

    Ich hörte heute Frau H. hätte sich immer sehr stark gegen die «ganz rechts denkenden» engagiert, stellt sich die Frage, was da irgendwann so schief gelaufen ist? Und die Frage stellt sich wirklich, um so was in Zukunft zu verhindern.

    So oder so, denke ich, sollte die Diskussion auf ganz anderer Ebene geführt werden. Es ist tatsächlich sehr leicht, sich in Deutschland über die Nazis zu äußern und sofort in die rechte Ecke gestellt zu werden. Ich erinnere mich, dass ich mal öffentlich zugab die Architektur dieser Zeit zu mögen (was in meinem Fall eine logische Konsequenz ist, weil ich im Bendler-Block aufgewachsen bin), was nicht zwangsläufig heißt, ich hätte auch nur einen Funken Sympathie für die Nazis übrig. Was aber natürlich sofort unterstellt wird, sobald man sich zu der Architektur positiv äußert. Es ist schon irgendwie verlogen, dass man in Deutschland sagen kann: «Ich finde die Architektur des Berliner Olympia Stadions gelungen», und noch <strike>heil</strike> (!) davon kommt in der Diskussion aber niemals sagen darf: «Ich finde die Architektur des Berliner Olympia Stadions, das von Hitler & Co. gebaut wurde, gelungen.»

    Die aktuelle Diskussion zeigt nur wieder, dass wir immer noch nicht wirklich aufgearbeitet haben, schweigen und uns vor allem nicht massiv auffällt, wie viele Menschen in Deutschland dieser Frau aus den falschen Gründen gerade Unterstützung und Sympathie zu sprechen. Bei ihrem letzten Auftritt auf dem katholischen Kirchentag lief es mir nur kalt den Rücken runter. Darüber sollte diskutiert werden: laut und deutlich!

  10. rob #
    11. Oktober 2007, 11:43

    Da gebe ich Dir recht: Bei dem ganzen “Autobahngedöns” sollte man sich viel intensiver mit den erzkonservativen Thesen beschäftigen und sich fragen, warum so viele dieses Buch kaufen.

    Für mich ist und bleibt Frau H. die Frauenbeauftragte aus dem Mittelalter…

  11. gorillaschnitzel #
    11. Oktober 2007, 13:06

    Autobahn?

    Hier:
    einestages.spiegel.d…

  12. creezy #
    11. Oktober 2007, 14:03

    Ja, schöner Artikel. Der Witz ist das so viele Dinge (auch im Bereich Design, Architektur, Gestaltung, Kunst etc.) gerne dem Nazi-Regime in der Erfindung zugeschoben wird, tasächlich aber ihren Ursprung in der Weimarer Republik hatten. Die Nazis waren nämlich gar nicht so sehr kreativ, die waren nur in der Verbreitung intensiv omnipräsent.

  13. truetigger #
    11. Oktober 2007, 21:28

    Werden auch linke – oder noch schlimmer neoliberale – Entgleisungen genauso mit Hausverbot bestraft?

    Auch wenn ich mir zum Thema Meinungsfreiheit den Luxus eines weit gefächerten Spektrums erlaube, so finde ich die Ansage “Basta, hier bestimm ich!” absolut grandios.

    Kein Blog sollte sich Themen vorgeben lassen, und ein “Nein zu rechtem Gedankengut!” ist ja schliesslich auch eine legitime Meinung. Wem diese klare Ansage missfällt kann ja draussen bleiben.

    Schad, dass ich Dein Blog net regelmässig zu lesen schaff, Rob! Immer wieder schön: kantig, unangepasst, kämpferisch und gute-Laune-machend.

  14. lucky #
    11. Oktober 2007, 22:05

    ich hab so einen unsäglichen kommentar von herrn k. dringelassen, weil er sich a) selbst entlarvt, b) mir meine stellungnhame dazu zu gut gefiel und c) frau kitty ebenfalls so passende worte fand.
    er sit auch nie wieder gekommen, dabei hab ich heute ja selbst eva-content.

  15. creezy #
    11. Oktober 2007, 23:14

    @lucky
    b) mir meine stellungnhame dazu zu gut gefiel
    lol, oller narziss ;-)

  16. rob #
    12. Oktober 2007, 00:25

    @truetigger
    Nein,nein – Hausverbot gibt es nur selten – schön, Sie hier kommentieren zu sehen…

    @creezy
    Sie haben wieder mal recht (Lucky auch)

    @Schnitzel
    guter Link

    :)

  17. lucky #
    12. Oktober 2007, 09:38

    hehe!
    und er hat es sich dann doch nicht nehmen lassen, mich mit einem link zu beglücken. den gibts aber nicht mehr.

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