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U|nverhoffter Herrenbesuch

8. November 2007 von Rob in Leading Hotels.


Modernes Hotel: Angenehmes Ambiente und spezieller, morgendlicher Zimmerservice

Es ist 2 Uhr morgens – nach getaner Arbeit liegt Herr Rob wohlig im Kissen beladenden Hotelbett und kämpft sich tapfer durch die Satellitenfernsehprogramme. Eigentlich hundemüde aber dennoch zu faul, um schlafen zu gehen.

Ein Dummdödelblondchen fordert wieder lautstark Dummdödelfernsehgucker auf, sofort anzurufen und ein Tier mit “P” zu raten. Für mich sind diese “Moderatorinnen” ganz große Künstlerinnen, denn kaum einer schafft es wie sie, drei Stunden so völlig sinnfrei die Umwelt verbal zu verschmutzen – außer vielleicht Kerner in seiner teflonartigen Gesprächsführung.

Im Hintergrund höre ich eine brummende Männerstimme. “Toll, dieser Raumklang”, denke ich bei mir, auch wenn ich nicht orten kann, woher das männliche Raunen kommt.

Der Bildschirm verdunkelt sich plötzlich, denn es steht ein verdutzter Mann vor dem Fernseher und schaut in die Augen eines nicht minder verdutzten Herrn Rob. Nein, das ist kein bestellter Escort-Service, kein Zimmerservice und auch nicht die verfrühte Putzkolonne.
Es ist ein Hotelgast, der vom Computer im selben Zimmer eingecheckt wurde.

Wie schön, dass sich der Mensch auf die Technik verlassen kann…

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23 A|nmerkungen

  1. Markus #
    8. November 2007, 01:06

    Und wie wurde das Problem der Doppelbelegung gelöst? War noch ein weiteres Zimmer frei oder mussten Sie die Kissen mit der Doppelfehlbuchung teilen?

  2. rob #
    8. November 2007, 01:08

    Er musste im Schrank schlafen…

    Nein,nein – ich blieb allein in meiner Kissenburg…

  3. Markus #
    8. November 2007, 01:14

    Oh, dann konnten Sie ja ganz beruhigt weiter Tiere raten. P wie Panda, oder so.

  4. rob #
    8. November 2007, 01:15

    Oder Pernhardiner…

  5. Markus #
    8. November 2007, 01:18

    Da hätte sich der Pursche (sofern noch im Zimmer) sicher vor Lachen auf den Poden geworfen.

  6. rob #
    8. November 2007, 01:26

    Besser, als “Chapernack” zu treiben,oder?

  7. Markus #
    8. November 2007, 01:38

    Pöse Puben sind sicherlich zu allem fähig.

  8. Axel #
    8. November 2007, 09:42

    Man könnte ja jetzt Chwanzus Longus ins Spiel bringen – könnte man – muss man aber nicht!

  9. larousse #
    8. November 2007, 09:54

    Könnten Sie mir die Adresse dieses Hotels geben?

  10. larousse #
    8. November 2007, 09:55

    Herr Axel – was ist so lustig an dem Namen…?
    Nein, muss man nicht!

  11. lucky #
    8. November 2007, 10:45

    immer alles auf die technik schieben ist doch auch nicht richtig. ganz klarer fall von STML (short term memory loss). den typen haben sie doch sicher an der hotelbar abgegraben, und dann vergessen, nur weil er sich mal kurz frisch machen war.
    das kann jedem passieren.

  12. gorillaschnitzel #
    8. November 2007, 11:10

    Tier mit “p”…..hm….Pünther Petzer…..Purt Peck…..gilt das?

  13. The Exit #
    8. November 2007, 12:29

    Darf ich die Aufmerksamkeit auf diese wunderschöne Wandverkleidung lenken. Da geht einem das Herz auf, die Sonne strahlt vor Wonne um die Wette. Und der Kuckuck ruft.

  14. Markus #
    8. November 2007, 13:01

    Herr Exit, Sie haben vollkommen Recht auch auf die schöne Wandverkleidung hinzuweisen. Und da haben wir gleich auch ein weiteres Tier mit “p”:

    Puckuck, Puckuck, ruft’s aus dem Wald…

  15. creezy #
    8. November 2007, 13:02

    Ich finde aber auch, dass das ein Service vom Hotel ist, der seinesgleichen sucht. So was hätte ich auch gerne einmal!

    Herr Exit, Sie haben das Thema verfehlt. Setzen! Sechs!

  16. ElfieÖmmel #
    8. November 2007, 13:27

    Solange der Puckuck in diesem Hotel nur an der Wand hängt und nicht an den Möbeln klebt, ist alles ok.

    Vielleicht war dieser nächtliche Besucher aber von der GeZ und wollte Sie, Herr Rob, nur mal überprüfen.

    Oder ein Mann vom Forca Institut, der das Fernsehverhalten von Nachteulen mit heimlichen und schnellen Klicks aufs PayTV untersuchen wollte.

  17. larousse #
    8. November 2007, 15:29

    Mme creezy – sollen wir gemeinsam hin?

  18. creezy #
    8. November 2007, 17:28

    Aber sofort Mme. Larousse, so etwas können wir uns doch nun wirklich nicht entgehen lassen oder?

  19. sabbeljan #
    8. November 2007, 18:16

    @larousse / creezy: ohne ansehen der person? (im wahrsten sinne des wortes!) – herr rob hat keinerlei charakterliche oder köperliche einordnung des nächtlichen besuchers vorgenommen. vielleicht sollten sich die damen eher überlegen, einen ungefragten nächtlichen, männlichen besucher eins mit der nachttischlampe über den kopf zu ziehen, statt romantisch zu werden…

  20. r|ob #
    8. November 2007, 23:26

    Kaum ist man mal einen Tag nicht in der Stadt, ensteht hier ein Dating Treff…

    Und wie richtig bemerkt wurde, scheint es wohl egal zu sein, wie der Fremde aussah. Nein, ich habe niemanden von der Bar abgeschleppt und: Liebe Damen der Schöpfung, glauben Sie mir – ich habe ihn gesehen und Sie haben besseres verdient…

  21. Manniac #
    9. November 2007, 02:57

    Da ich das kommende Jahr in Hotelzimmern zubringen werde, nehme ich solche Einträge mit einem durchdringendem Grauen zur Kenntnis…

  22. creezy #
    10. November 2007, 11:08

    Ich finde Ihr Herren seid eindeutig zu visuell fixiert. Frau Larousse und ich wir hängen eben an den inneren Qualtiäten eines Mannes … und an den standfesten.

    Immer diese Ansprüche der Männerwelt. Pah!

  23. larousse #
    12. November 2007, 14:34

    Richtig Madame – uns interessieren die INNEREN Werte! Hauptsächlich die UNSERES Innern…

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