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P|aul und r|ob teilen ein düsteres Geheimnis
14. Mai 2008 von Rob in Blogvillage.

Na Klasse, nachdem r|obs Experiment vor einem Jahr schnöde verschmäht wurde, stürzen sich Massen nun auf diese Idee, nur weil man neugierig auf Paul und sein düsteres Geheimnis ist. Und Asaaki warf mir den Ball äh das Stöckchen den virtuellen Füllfederhalter (zuvor geworfen von manniac) zu und so blieb auch r|ob nichts anderes übrig, die Geschichte weiter zu schreiben. Dabei gibt es noch nicht einmal was zu gewinnen… ;)
So war die Geschichte bisher
Hier meine Weiterführung dazu:

„Feigling, Feigling“ , knarrte es in seinem Ohr – nur, dass sich weder die spröden Lippen des wirr sprechenden Chefarztes, noch die der blassen Schwester bewegten.
EDIT: Hier ist dann eigentlich die Arbeit getan, denn ich habe irgendwie übersehen, dass nur EIN Satz die Geschichte weitertreiben soll. Nachfolgend also die “überflüssigen Sätze”, die nicht in Pauls Geschichte vorkommen werden:
„Feigling“, hörte er erneut deutlich und plötzlich verschwammen kittelloser Arzt und grell geschminkte Schwester und verschwanden in einer Brandung noch grellerer, blitzender Farben. Er schloss seine vom zuckenden Neonlicht brennenden Augen und sah sich jäh zurückversetzt auf den schlammigen Schulhof seiner so verhassten Grundschule. Schmallippige Lehrerinnen in verwaschenen Tweed-Röcken, aus denen fahle, knochige Beinenden wuchsen, beaufsichtigten fast wohltätig stakend die graue Schülermasse, die nichts Besseres zu tun hatte, als sich jeden Tag ein neues, perfides Spiel für die Pause auf dem ärmlichen Schulhof auszudenken. Am gestrigen Nachmittag humpelte die einarmige Tanja greinend über den Hof, denn sie verlor ihr Spiel, dass ihr die wild gestikulierende Schülermacht aufzwang. „Feigling“, schrie der kaltäugige Anführer ihn an und stieß ihn dabei immer wieder provozierend gegen die schwache Schulter. Heute war sein Spiel, wusste Wahnfried, heute war seine Mutprobe, heute konnte er seine Angst verbrennen. Er würde nicht, wie die schwache Tanja, geschlagen und verspottet diesen Platz überqueren. Dafür müsste er sich nur, wie vom kreischenden Anführer der gröhlenden Schüler befohlen, diesen schwarzen Käfer an die Brust tackern lassen. Noch kämpfte das dickleibige Insekt um sein Leben, doch das kühle Heftgerat näherte sich, um den verzinkten Stahl in den schillernden Chitinpanzer zu rammen und unlösbar mit Wahnfrieds Brust zu verbinden. Die Klammer schoß in den Käfer und Wahnfrieds Blut war der rote Beweis dafür, dass er kein Feigling war… Was er ahnte in diesem Augenblick: Insekten und Stahl sollten ihn bald sein ganzes Leben lang begleiten.
„Wehren Sie sich nicht,” hörte er klar den Chefarzt sagen, „das macht die Angelegenheit nur komplizierter“ …
Den virtuellen Füllfederhalter reiche ich weiter an Julius
Hier die Regeln:
Schreibe die Geschichte weiter! Mit nur einem Satz.
- die Vorgabe ergänzen, dabei darauf achten dass ein Zusammenhang erkennbar ist
- muss keinen Sinn haben, aber: Darauf achten, dass ein Zusammenhang erkennbar ist
- einen Link auf mich setzen, damit ich verfolgen kann wie es weitergeht
- hab ich erwähnt, dass ein Zusammenhang erkennbar sein sollte?
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5 A|nmerkungen
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Paul #
14. Mai 2008, 09:34
Hallo Rob, danke für die Teilnahme. Leider muss ich jetzt mal einlenken, denn ein Satz reicht völlig aus…. Denn das ist ja das Experiment, dass, wenn jeder nur einen Satz schreibt, die Geschichte sehr viel mehr unvorhergesehene Wendungen nimmt.
Also sei mir nicht böse, aber ich mache nach dem ersten Satz von dir einen Cut und hoffe, dass nachfolgende Schreiber das auch merken.
Es wäre nett, wenn du das vielleicht noch einmal kenntlich machen könntest :)
Danke dir auf jeden Fall fürs Teilnehmen. Hast einen guten Schreibstil :)
asaaki #
14. Mai 2008, 10:02
öhm, kannst du mir sagen, warum paule nur den ersten satz deines textes in die zusammenfassung genommen hat? o.ô
siehe: blog.paulchristianab…
asaaki #
14. Mai 2008, 10:04
shiet, wenn mensch die seite zu lange offen lässt und nicht sieht, dass da schon eine bemerkung dazu war… okay, meine frage ist geklärt ^^
r|ob #
14. Mai 2008, 10:39
Ach schade, das habe ich wohl übersehen – so wäre mein Satz dann doch ein anderer gewesen – aber eben olympisch denken: Dabei sein ist (fast) alles…
Julius #
14. Mai 2008, 13:17
Die Fortsetzung…