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E|inheitsrad mit Aussicht

Berlin am 5. Oktober 2011

Auf dem Riesenrad inmitten des Tiergartens auf der Straße des 17.Juni hatte man einen besonders feinen Rundum-Blick auf die Stadt, die auch in diesem Jahr mit Popkonzerten und Chinanudeln den Tag der Deutschen Einheit feierte.

1 A|nmerkung

W|enn die Glocken klingen, gibt's Biobier

Berlin am 8. Juni 2011

Entlang des Teltowkanals kommt man auf einem schönen Weg mit dem Rad (aber auch zu Fuß) bequem bis ins beschauliche Teltow in Brandenburg, dessen Altstadt seit 1997 komplett unter Denkmalschutz steht. Zu empfehlen ist eine Rast im Café Carnap, das sich direkt neben der Kirche St.Andreas befindet. Die Stadtkirche St. Andreas, deren Ursprünge in das 12. Jahrhundert zurückreichen, ist das Wahrzeichen der Stadt. Im Verlaufe der Zeit wurde die Kirche von mehreren Stadtbränden erheblich beschädigt, so dass heute nur noch das Mauerwerk aus der Zeit der Erbauung stammt. Nach dem Stadtbrand von 1801 wurden der Innenraum und der Turmaufsatz unter der Regie des berühmten Baumeisters Karl Friedrich Schinkel im klassizistischen und neugotischen Stil gestaltet.


Das ebenfalls zerstörte und 1929 sanierte Wohnhaus wurde 2005 erneut saniert und anschließend Hof und Stallgebäude zum heutigen Café umgestaltet. Eine freundliche Bedienung und ein rustikal-gemütliches Ambiente ist die Belohnung für einen guten Fußmarsch bzw. eine kleine 15 km-Radtour. Übrigens: Das Biobier gibt es auch, wenn die Glocken der benachbarten Kirche nicht klingen…


Info:
Café Carnap
Teltower Altstadt
Breite Str. 21
fon: 03328-332994
FR/SA/SO 10 – 18 Uhr


Entlang am Teltow-Kanal im Süden von Berlin

2 A|nmerkungen

N|achbarschaftsblick

Robotionales am 28. Mai 2011

Ich weiß, man soll nicht über das Wetter sprechen – aber in diesen Tagen erblüht meine Straße ganz besonders…


So sehen viele Häuser in meiner Straße aus

4 A|nmerkungen

B|erlin bei Nacht

gesehen -hört -tan -dacht am 13. April 2011


Berlin im Kleinstformat gibt es hier

3 A|nmerkungen

D|u hast die Haare schön

Berlin am 16. Februar 2011


Potsdamer Platz

Wer will schon zur Festivalzeit schlecht frisiert zum Berlinale-Palast flanieren…?

1 A|nmerkung

O|hren auf, wenn der Sir probt

Berlin am 16. Februar 2011


Orchesterprobe Berliner Philharmoniker mit Sir Simon Rattle

Bisher ist es mir stets gelungen, meinen Berlinbesuch in die Berliner Philharmonie zu “schleppen”. Architektonisch schon ein Abenteuer, ist der Genuss um so größer, wenn man das Glück hat, den Chefdirigenten bei der Probe mit den Berliner Philharmonikern über die musikalische Schulter blicken zu können. Zart verbreitete sich leise Musik von Strawinsky über die leeren Ränge des Konzerthauses und entzückte das geneigte Ohr.

Anfangs heftig umstritten, heute unumstritten eines der Wahrzeichen Berlins: die Philharmonie von Hans Scharoun. 1956 gewann der Architekt mit seinem Entwurf den Wettbewerb für den Neubau eines Konzertsaals für das Berliner Philharmonische Orchester. Sein modernes, visionäres Konzept erregte aber auch viele Gemüter. Es galt, den Bau (1960-1963) gegen viele Widerstände durchzusetzen. Mittlerweile ist der Konzertsaal mit seiner einzigartigen Architektur und Akustik Vorbild für viele andere Konzertsäle auf der ganzen Welt.

Wer sich an der eigenwilligen (und dennoch frisch wirkenden) Architektur der 60er Jahre erfreuen will, kann an der täglich stattfindenden Führung teilnehmen…

4 A|nmerkungen

D|urchs Kochbuch schlendern

Berlin am 1. Februar 2011


Das "Kochhaus" in Schöneberg

Also ich bin von dieser Idee begeistert. Welcher Kochbegeisterte kennt es nicht, tolle Rezepte nachkochen zu wollen, nur die Zutaten für das Gericht gibt immer nur im Jumbopack oder das spezielle Gewürz muss gekauft werden, man braucht es dann aber Monate lang nicht mehr. Dafür gibt es jetzt das Kochhaus

Kochhaus ist das erste Lebensmittelgeschäft, das sich konsequent dem Thema Selber-Kochen widmet und nicht mehr nach Warengruppen, sondern nach Rezepten sortiert ist. An frei stehenden Tischen voller frischer Zutaten finden die Kunden alles, was sie zu einem bestimmten Gericht brauchen. Gegliedert nach Vorspeisen, Hauptspeisen und Nachspeisen, für jeweils zwei, vier oder mehr Personen.

So muss man nur das in den Mengen kaufen, was für das Rezept nötig ist. Und den passenden Weinvorschlag gibt es dazu. In einer Farbbroschüre wird jeder Kochschritt einfach erklärt – so kann sich auch ein Kochlaie an das Kochen wagen. Das Kochhaus mit wechselnden Rezeptvorschlägen findet man in Berlin-Schöneberg in der Akazienstraße 1 – wegen des großen Erfolges jetzt auch in Prenzlauer Berg.


9 A|nmerkungen

D|ie Kunst ist nichts anders als das Licht der Natur

Berlin am 24. Oktober 2010


Unter den Linden

Bis heute noch hat man die Gelegenheit, die Hauptstadt bunt und Farbe zu erleben, denn auch zum 6.Festival of Lights erstrahlen viele Sehenswürdigkeiten in ungewohnt grellen Farben. So wird Unter den Linden zum Indian Summer oder aber auch der Berliner Dom zur riesigen Projektionsfläche.

Die Kunst ist nichts anders als das Licht der Natur | Goethe

Ach – Darth Vader war schon da:


Darth Vader am Brandenburger Tor

4 A|nmerkungen

M|ehr als Buddy Bären und Ampelmännchen

Berlin am 19. Juli 2010



Nachdem es Designer-Souvenirs aus dem Automaten bereits am Berliner Hauptbahnhof gibt, muss nun auch der Fluggast nicht auf Design aus Berlin verzichten. So kann man in der Abflughalle C am Berliner Flughafen Tegel auch sein Mitbringsel aus Berlin aus dem Automaten holen. Die Bandbreite reicht vom 9-Loch-Knopf, auf den man mit Nähgarn Buchstaben zaubern kann, über eine Keksausstechform in Form des Brandenburger Tores bis hin zur witzigen Einkaufstasche, die sich platzsparend einrollen lässt.

Wer eine größere Auswahl sucht, sollte Berlinomat, der an der Frankfurter Allee 89 beheimateten Plattform für Berliner Designer einen Besuch abstatten…

7 A|nmerkungen

E|rinnerungen auf der Startbahn

Berlin am 21. Juni 2010



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Mit der Aufgabe des Flugbetriebs im ehemaligen Flughafen Tempelhof erhielt Berlin eine 355 Hektar große Freifläche in zentraler Lage zurück – so kann man nun über die Start- und Landebahnen laufen, die Berlin einst von einem der ersten Verkehrsflughäfen Deutschlands mit der Welt verband. Mein erster Flug im Leben ging von Tempelhof aus – auch den letzten Flug ab Tempelhof hatte ich miterleben können – der Spaziergang auf dem heute fast menschenleeren Arial hatte die eine oder andere Erinnerung wieder aufleben lassen…

12 A|nmerkungen

E|ndlich: Hollywood in Lichterfelde-West

Berlin am 16. Juni 2010


Handyfoto vergrößern

Es war schon amüsant zu sehen, wie eine Handvoll Statisten ein paar Meter von meinem Domizil auf mehrmaliges “Noch eine Probe” völlig wichtig in die gewünschte Szene liefen. Filmkameras haben immer eine besondere Wirkung auf Menschen – sie fühlen sich plötzlich dem ansonsten anonymen Medium Film verbunden, sie sind dabei, nehmen teil und wissen, am Abend haben sie etwas zum Erzählen. Und den Schaulustigen am Rand geht es genau so. Wie gesagt, es war schon amüsant…

5 A|nmerkungen

E|s grünt so grün, wenn Berlins Blüten blühen...

Berlin am 28. April 2010


Botanischer Garten Berlin in Lichterfelde mit dem Auge meines Handys

Der Botanische Garten Berlin in Berlin-Lichterfelde ist mit einer Fläche von über 43 Hektar und etwa 22.000 verschiedenen Pflanzenarten der größte Botanische Garten Deutschlands

4 A|nmerkungen

E|ndlich wieder Schnee

Berlin am 14. März 2010

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Berlin Lichterfelde West

6 A|nmerkungen

S|pinner

Berlin am 10. März 2010

Eine Querstaße weiter wohnt bei mir ein Spinner:


Lichterfelde West (Ringstraße)

4 A|nmerkungen

S|tadt der 1000 Seen

Berlin am 22. Februar 2010


Berliner Straßen ertrinken

Berlin ist ja immer eine Reise wert – so haben viele Berliner Hausbesitzer in Zusammenarbeit mit dem lokalen Wetter nun eine neue temporäre Se(h)enswürdigkeit ins Leben gerufen: Finnlandwochen in der deutschen Hauptstadt. Kommen Sie nach Berlin, der neuen Stadt der 1000 Seen und erleben Sie das Abenteuer von Schmelzwasser und Kleinstgletscherspalten, verbunden mit den Extremsportarten “Straßenüberquering” oder auch “In-große-Pfütze-Ausrutsching”. Beobachten Sie, wie ganze Kindergruppen auf ihrem Schulweg in Berlins neuen Tau-Seen verschwinden oder auch Senioren tapfer versuchen, unüberwindbare Kiesberge zu bezwingen.
Reisen Sie in die vor Kies knisternde Hauptstadt und nutzen Sie hierfür auch das neue Angebot der Bahn “Ride & Swim”.

Berlin – hier bleibt kein Auge Fußgänger trocken…

11 A|nmerkungen

E|s ist da...

Berlin am 1. Januar 2010

… das neue Jahr. Mussten wir ja auch ein ganzes Jahr darauf warten…


Lichterfelde West im Silvestertaumel

Bild in 3D Rot-Grün-Brille erforderlich

5 A|nmerkungen

E|isbahn am Neptunbrunnen

Berlin am 6. Dezember 2009


Bild vergrößern

Bild in 3D Rot-Grün-Brille erforderlich

3 A|nmerkungen

E|s herbstelt in Robs Nachbarschaft

Berlin am 5. Dezember 2009


Man weiß es ja mittlerweile: Ich mag mein Lichterfelde West. Weil es eben so ganz unstädtisch aussieht – aber dennoch unweit der vielen Zentren von Berlin liegt. Gustav Lilienthal, der jüngere Bruder des Flugpioniers Otto Lilienthal, hat in einer Nebenstraße phantasievoll gestaltete Villen im Englischen Landhausstil (Tudor) errichtet. Die alten Pflasterstraßen, der alte Baumbestand und die Gasbeleuchtung, die in den 1920er-Jahren modernisiert wurde, sind überwiegend noch intakt. Das im Foto zu sehende historische Einkaufsviertel um den S-Bahnhof ist renoviert und gilt als architektonisches und städtebauliches Kleinod.

Bild vergrößern

Bild in 3D

9 A|nmerkungen

V|eränderung

gesehen -hört -tan -dacht am 9. November 2009


20 Jahre ist
es nun her –
da habe ich
es geschafft
auf
eine hohe
Mauer zu klettern,
wildfremde
Menschen zu umarmen,
in einem sportlichen
Satz von der
Mauer zu springen
und nicht an morgen
zu denken.

20 Jahre ist es nun her.

Heute schaffte ich es
nicht mehr
alleine auf den
antifaschistischen
Schutzwall, auch
hat meine
Tendenz, wildfremde
Menschen
zu umarmen,
stark abgenommen,
beim Sprung von der
Mauer feierten
Frakturen in meinen
Beinen eine
Party und der
Gedanke an morgen
schleicht sich
manchmal als
aufdringlicher
Begleiter ein.

Manchmal ist das Leben
so einfach:
20 Jahre haben offensichtlich
nicht nur die Republik verändert…

3 A|nmerkungen

D|ie Stadt dampft heiß in Unrast ohne Zeit

Berlin am 8. Oktober 2009

Zur Vergrößerung auf das Bild klicken

Um die Großstadt sinkt die Welt in Schlaf.
Felder gilben, Wälder ächzen überall.
Wie Blätter fallen draußen alle Tage,
Vom Zeitwind weggeweht.

Ob Ebene und Wald in welkes Sterben fallen,
Ob draußen tost Vergänglichkeit,
Im Stadtberg brüllen Straßen, Hämmer hallen:
Die Stadt dampft heiß in Unrast ohne Zeit.

(Gerrit Engelke, 1890-1918)

5 A|nmerkungen

D|ie digitale Philharmonie

Berlin am 4. Oktober 2009

Vor knapp einem Jahr ging das Berliner Philharmonische Orchester neue Wege und so mit ihrer Digital Concert Hall online. Alle Konzerte der Philharmoniker in der Philharmonie sind somit live zugänglich – von jedem Ort der Welt aus, egal, ob man sich Beethoven mit einer schwachen DSL-Leitung nähert (500 Kbit/s für 1000 DSL) oder auf feinem HDTV-Niveau (3000 Kbit/s ab 6000 DSL). Wer also nicht die Zeit oder das Glück hatte, das Berliner Spitzenorchester einmal live erleben zu dürfen, findet vielleicht in der digitalen Musikhalle ein wenig (kostenpflichtigen) Trost…


3 A|nmerkungen

W|enn die Erinnerung den Sound abmischt

Berlin am 31. Juli 2009


Donna Summer war in Berlin – die Donna Summer, die sich Mitte der 70er aufreizend und provozierend auf die unschuldigen Discotanzflächen stöhnte und sich mit kräftiger Stimme gestern im Berliner Tempodrom gekonnt in Erinnerung sang. Das Publikum, sichtlich mit der nunmehr 60 Jährigen Disco Queen mitgealtert, erlebte vergangene Jugend mit bestens musizierter Dancefloor Music der nahen Vergangenheit und antiquierter Bühnentechnik mit bisweilen unmotivierten Hintergrundprojektionen.
In reizüberfluteten Zeiten, in denen Madonnas und Britneys eine wahrlich perfekte Show abliefern aber kaum neben hopsender Bühnenshow noch die Kraft finden, live zu singen, mag diese „ehrlich gesangliche “ Show fast zum fossilen Showrudiment mutieren – zeigte diese jedoch, dass eine Stimme durchaus – gegenüber sonst gezeigter, kühler Bühnentechnik – überlegen ist. Das geneigte Ohr hatte am gestrigen Abend großes Glück, die meisten Lieder zu (er)kennen, denn die erbärmliche, tatsächlich sträfliche Akustik des Tempodroms lässt jede gesangliche Qualität in einem Nirwana ähnlichen Klangbrei versumpfen: nur die Erinnerung setzt die leidlich erkannten Noten mühsam wieder zu einem Ganzen zusammen. Ein unrühmliches Beispiel dafür, dass Architekten musikalisch bestimmten Beton nicht haben zum Klingen bringen können – der Stimmung tat es jedoch keinen Abbruch.
Oder wie es Frau Sommer angesichts ihrer gestrigen erfolgreichen DVD-Aufzeichnung in Berlin formulieren könnte: I Remember Yesterday…

2 A|nmerkungen

H|ommage an die Leichtigkeit des Weltraums

Berlin am 21. Juli 2009


Foto: Die Wühlmäuse

Das Tor öffnet sich – im grellen Licht erscheinen vier unerschrockene Astronauten auf dem Weg zu einer 50-jährigen Reise durch das All – auf der Suche nach intelligentem Leben. Das brillante Quartett Yllana aus Spanien gastiert mit seiner grandiosen Liebeserklärung an Weltraumfilme derzeit in Berlin und begeistert mit glänzenden Effekten und perfektem Slapstick. Spätestens, wenn die Weltraumcrew im wabernden Nebel in der Dunkelheit über die Sitzreihen durch den Theatersaal kriecht und den Kampf gegen die Aliens im Foyer und auf der Straße zur Begeisterung des sich vor Lachen krümmenden Publikums mittels Nachtsichtkamera live auf die Bildwand überträgt, dann wissen auch die Berliner: diese Komödianten sind nicht von dieser Welt…

Yllana 20. bis 26. Juli 2009 um 20 Uhr im Kabarett-Theater Die Wühlmäuse

1 A|nmerkung

P|latz? Da!

Berlin am 16. Juli 2009

Wer dem nahenden Trend zu kompakten Taschenautomobilen folgt, findet selbst in Berlins überfüllter Mitte einen Parkplatz:


4 A|nmerkungen

B|unter Strom

Berlin am 14. Mai 2009

Unsere Stadt soll schöner werden


8 A|nmerkungen

A|ufheizend

Berlin am 13. Mai 2009


Heizkraftwerk Lichterfelde

4 A|nmerkungen

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