M|ehr als Buddy Bären und Ampelmännchen
Berlin am 19. Juli 2010 7 A|nmerkungen


Nachdem es Designer-Souvenirs aus dem Automaten bereits am Berliner Hauptbahnhof gibt, muss nun auch der Fluggast nicht auf Design aus Berlin verzichten. So kann man in der Abflughalle C am Berliner Flughafen Tegel auch sein Mitbringsel aus Berlin aus dem Automaten holen. Die Bandbreite reicht vom 9-Loch-Knopf, auf den man mit Nähgarn Buchstaben zaubern kann, über eine Keksausstechform in Form des Brandenburger Tores bis hin zur witzigen Einkaufstasche, die sich platzsparend einrollen lässt.
Wer eine größere Auswahl sucht, sollte Berlinomat, der an der Frankfurter Allee 89 beheimateten Plattform für Berliner Designer einen Besuch abstatten…

E|rinnerungen auf der Startbahn
Berlin am 21. Juni 2010 12 A|nmerkungen


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Mit der Aufgabe des Flugbetriebs im ehemaligen Flughafen Tempelhof erhielt Berlin eine 355 Hektar große Freifläche in zentraler Lage zurück – so kann man nun über die Start- und Landebahnen laufen, die Berlin einst von einem der ersten Verkehrsflughäfen Deutschlands mit der Welt verband. Mein erster Flug im Leben ging von Tempelhof aus – auch den letzten Flug ab Tempelhof hatte ich miterleben können – der Spaziergang auf dem heute fast menschenleeren Arial hatte die eine oder andere Erinnerung wieder aufleben lassen…

E|ndlich: Hollywood in Lichterfelde-West
Berlin am 16. Juni 2010 5 A|nmerkungen

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Es war schon amüsant zu sehen, wie eine Handvoll Statisten ein paar Meter von meinem Domizil auf mehrmaliges “Noch eine Probe” völlig wichtig in die gewünschte Szene liefen. Filmkameras haben immer eine besondere Wirkung auf Menschen – sie fühlen sich plötzlich dem ansonsten anonymen Medium Film verbunden, sie sind dabei, nehmen teil und wissen, am Abend haben sie etwas zum Erzählen. Und den Schaulustigen am Rand geht es genau so. Wie gesagt, es war schon amüsant…

E|s grünt so grün, wenn Berlins Blüten blühen...
Berlin am 28. April 2010 4 A|nmerkungen

Botanischer Garten Berlin in Lichterfelde mit dem Auge meines Handys
Der Botanische Garten Berlin in Berlin-Lichterfelde ist mit einer Fläche von über 43 Hektar und etwa 22.000 verschiedenen Pflanzenarten der größte Botanische Garten Deutschlands

E|ndlich wieder Schnee
Berlin am 14. März 2010 6 A|nmerkungen
Berlin Lichterfelde West

S|pinner
Berlin am 10. März 2010 4 A|nmerkungen
Eine Querstaße weiter wohnt bei mir ein Spinner:

Lichterfelde West (Ringstraße)

S|tadt der 1000 Seen
Berlin am 22. Februar 2010 11 A|nmerkungen

Berliner Straßen ertrinken
Berlin ist ja immer eine Reise wert – so haben viele Berliner Hausbesitzer in Zusammenarbeit mit dem lokalen Wetter nun eine neue temporäre Se(h)enswürdigkeit ins Leben gerufen: Finnlandwochen in der deutschen Hauptstadt. Kommen Sie nach Berlin, der neuen Stadt der 1000 Seen und erleben Sie das Abenteuer von Schmelzwasser und Kleinstgletscherspalten, verbunden mit den Extremsportarten “Straßenüberquering” oder auch “In-große-Pfütze-Ausrutsching”. Beobachten Sie, wie ganze Kindergruppen auf ihrem Schulweg in Berlins neuen Tau-Seen verschwinden oder auch Senioren tapfer versuchen, unüberwindbare Kiesberge zu bezwingen.
Reisen Sie in die vor Kies knisternde Hauptstadt und nutzen Sie hierfür auch das neue Angebot der Bahn “Ride & Swim”.
Berlin – hier bleibt kein Auge Fußgänger trocken…

E|s ist da...
Berlin am 1. Januar 2010 5 A|nmerkungen
… das neue Jahr. Mussten wir ja auch ein ganzes Jahr darauf warten…

Lichterfelde West im Silvestertaumel
Bild in 3D Rot-Grün-Brille erforderlich

E|isbahn am Neptunbrunnen
Berlin am 6. Dezember 2009 3 A|nmerkungen

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Bild in 3D Rot-Grün-Brille erforderlich

E|s herbstelt in Robs Nachbarschaft
Berlin am 5. Dezember 2009 9 A|nmerkungen

Man weiß es ja mittlerweile: Ich mag mein Lichterfelde West. Weil es eben so ganz unstädtisch aussieht – aber dennoch unweit der vielen Zentren von Berlin liegt. Gustav Lilienthal, der jüngere Bruder des Flugpioniers Otto Lilienthal, hat in einer Nebenstraße phantasievoll gestaltete Villen im Englischen Landhausstil (Tudor) errichtet. Die alten Pflasterstraßen, der alte Baumbestand und die Gasbeleuchtung, die in den 1920er-Jahren modernisiert wurde, sind überwiegend noch intakt. Das im Foto zu sehende historische Einkaufsviertel um den S-Bahnhof ist renoviert und gilt als architektonisches und städtebauliches Kleinod.
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V|eränderung
gesehen -hört -tan -dacht am 9. November 2009 3 A|nmerkungen

20 Jahre ist
es nun her –
da habe ich
es geschafft
auf
eine hohe
Mauer zu klettern,
wildfremde
Menschen zu umarmen,
in einem sportlichen
Satz von der
Mauer zu springen
und nicht an morgen
zu denken.
20 Jahre ist es nun her.
Heute schaffte ich es
nicht mehr
alleine auf den
antifaschistischen
Schutzwall, auch
hat meine
Tendenz, wildfremde
Menschen
zu umarmen,
stark abgenommen,
beim Sprung von der
Mauer feierten
Frakturen in meinen
Beinen eine
Party und der
Gedanke an morgen
schleicht sich
manchmal als
aufdringlicher
Begleiter ein.
Manchmal ist das Leben
so einfach:
20 Jahre haben offensichtlich
nicht nur die Republik verändert…

D|ie Stadt dampft heiß in Unrast ohne Zeit
Berlin am 8. Oktober 2009 5 A|nmerkungen
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Um die Großstadt sinkt die Welt in Schlaf.
Felder gilben, Wälder ächzen überall.
Wie Blätter fallen draußen alle Tage,
Vom Zeitwind weggeweht.
Ob Ebene und Wald in welkes Sterben fallen,
Ob draußen tost Vergänglichkeit,
Im Stadtberg brüllen Straßen, Hämmer hallen:
Die Stadt dampft heiß in Unrast ohne Zeit.
(Gerrit Engelke, 1890-1918)

D|ie digitale Philharmonie
Berlin am 4. Oktober 2009 3 A|nmerkungen
Vor knapp einem Jahr ging das Berliner Philharmonische Orchester neue Wege und so mit ihrer Digital Concert Hall online. Alle Konzerte der Philharmoniker in der Philharmonie sind somit live zugänglich – von jedem Ort der Welt aus, egal, ob man sich Beethoven mit einer schwachen DSL-Leitung nähert (500 Kbit/s für 1000 DSL) oder auf feinem HDTV-Niveau (3000 Kbit/s ab 6000 DSL). Wer also nicht die Zeit oder das Glück hatte, das Berliner Spitzenorchester einmal live erleben zu dürfen, findet vielleicht in der digitalen Musikhalle ein wenig (kostenpflichtigen) Trost…


W|enn die Erinnerung den Sound abmischt
Berlin am 31. Juli 2009 2 A|nmerkungen

Donna Summer war in Berlin – die Donna Summer, die sich Mitte der 70er aufreizend und provozierend auf die unschuldigen Discotanzflächen stöhnte und sich mit kräftiger Stimme gestern im Berliner Tempodrom gekonnt in Erinnerung sang. Das Publikum, sichtlich mit der nunmehr 60 Jährigen Disco Queen mitgealtert, erlebte vergangene Jugend mit bestens musizierter Dancefloor Music der nahen Vergangenheit und antiquierter Bühnentechnik mit bisweilen unmotivierten Hintergrundprojektionen.
In reizüberfluteten Zeiten, in denen Madonnas und Britneys eine wahrlich perfekte Show abliefern aber kaum neben hopsender Bühnenshow noch die Kraft finden, live zu singen, mag diese „ehrlich gesangliche “ Show fast zum fossilen Showrudiment mutieren – zeigte diese jedoch, dass eine Stimme durchaus – gegenüber sonst gezeigter, kühler Bühnentechnik – überlegen ist. Das geneigte Ohr hatte am gestrigen Abend großes Glück, die meisten Lieder zu (er)kennen, denn die erbärmliche, tatsächlich sträfliche Akustik des Tempodroms lässt jede gesangliche Qualität in einem Nirwana ähnlichen Klangbrei versumpfen: nur die Erinnerung setzt die leidlich erkannten Noten mühsam wieder zu einem Ganzen zusammen. Ein unrühmliches Beispiel dafür, dass Architekten musikalisch bestimmten Beton nicht haben zum Klingen bringen können – der Stimmung tat es jedoch keinen Abbruch.
Oder wie es Frau Sommer angesichts ihrer gestrigen erfolgreichen DVD-Aufzeichnung in Berlin formulieren könnte: I Remember Yesterday…

H|ommage an die Leichtigkeit des Weltraums
Berlin am 21. Juli 2009 1 A|nmerkung

Foto: Die Wühlmäuse
Das Tor öffnet sich – im grellen Licht erscheinen vier unerschrockene Astronauten auf dem Weg zu einer 50-jährigen Reise durch das All – auf der Suche nach intelligentem Leben. Das brillante Quartett Yllana aus Spanien gastiert mit seiner grandiosen Liebeserklärung an Weltraumfilme derzeit in Berlin und begeistert mit glänzenden Effekten und perfektem Slapstick. Spätestens, wenn die Weltraumcrew im wabernden Nebel in der Dunkelheit über die Sitzreihen durch den Theatersaal kriecht und den Kampf gegen die Aliens im Foyer und auf der Straße zur Begeisterung des sich vor Lachen krümmenden Publikums mittels Nachtsichtkamera live auf die Bildwand überträgt, dann wissen auch die Berliner: diese Komödianten sind nicht von dieser Welt…
Yllana 20. bis 26. Juli 2009 um 20 Uhr im Kabarett-Theater Die Wühlmäuse

P|latz? Da!
Berlin am 16. Juli 2009 4 A|nmerkungen
Wer dem nahenden Trend zu kompakten Taschenautomobilen folgt, findet selbst in Berlins überfüllter Mitte einen Parkplatz:


B|unter Strom
Berlin am 14. Mai 2009 8 A|nmerkungen
Unsere Stadt soll schöner werden


A|ufheizend
Berlin am 13. Mai 2009 4 A|nmerkungen

Heizkraftwerk Lichterfelde

M|auer-Schau
Berlin am 9. Mai 2009 1 A|nmerkung

Potsdamer Platz Berlin
Am Potsdamer Platz in Berlin findet man eine Dauerausstellung, in der originale Mauerteile, in die Informationstafeln integriert sind, gezeigt werden. Darauf werden Bilder aus der Zeit der Teilung Berlins und von heute gezeigt. Texte informieren über den Verlauf und die Bedeutung der Mauer. Die Ausstellung ist zweisprachig konzipiert. Die kurzen Textpassagen und Bildunterschriften erläutern die Thementafeln und ergänzen die bereits vorhandenen Photostelen mit „Vor- und Nachwendebildern“. An der Stelle, an der einst die große, rote Infobox stand, die über Europas damaliger größter Baustelle informierte, steht nun eine kleinere Box mit Treppe und Aussicht…
Weitere Informationen über andere Schauplätze findet man hier

H|itler ist wieder da
Berlin am 8. Mai 2009 10 A|nmerkungen

Obama (links) trifft während seines Staatsbesuches auf Berliner Ehrenbürger
Nachdem Hitler bei Madame Tussaud in Berlin von einem öffentlichkeitsgeilem Bürger geköpft wurde, hat man nun für den hinter einer Glaswand sitzenden aber mit neuem Kopf ausgestattetem Adi Fotografierverbot bekommen. Dafür trifft man auf viele fotografiererlaubte Zeitgenossen, wie hier meinen alten Freund Obama. Schade nur, dass man für das teure Eintrittsgeld ziemlich schnell durch die Wachsfigurenausstellung durch ist…
Mehr Bilder auf der nächsten Seite

A|ufbau Ost: Endlich Feuerstellen für Marzahn
Berlin am 28. April 2009 5 A|nmerkungen

Für das schnelle Grillgut zwischendurch: Aus öffentlichen Fördermitteln des Senats konnten in Marzahn endlich Feuerstellen angelegt werden, so dass die Marzahner Bevölkerung zukünftig auf rohes Fleisch verzichten kann...


