E|ndlich wieder Schnee
Berlin am 14 März 2010 5 A|nmerkungen
Berlin Lichterfelde West

S|pinner
Berlin am 10 März 2010 4 A|nmerkungen
Eine Querstaße weiter wohnt bei mir ein Spinner:

Lichterfelde West (Ringstraße)

S|tadt der 1000 Seen
Berlin am 22 Februar 2010 11 A|nmerkungen

Berliner Straßen ertrinken
Berlin ist ja immer eine Reise wert – so haben viele Berliner Hausbesitzer in Zusammenarbeit mit dem lokalen Wetter nun eine neue temporäre Se(h)enswürdigkeit ins Leben gerufen: Finnlandwochen in der deutschen Hauptstadt. Kommen Sie nach Berlin, der neuen Stadt der 1000 Seen und erleben Sie das Abenteuer von Schmelzwasser und Kleinstgletscherspalten, verbunden mit den Extremsportarten “Straßenüberquering” oder auch “In-große-Pfütze-Ausrutsching”. Beobachten Sie, wie ganze Kindergruppen auf ihrem Schulweg in Berlins neuen Tau-Seen verschwinden oder auch Senioren tapfer versuchen, unüberwindbare Kiesberge zu bezwingen.
Reisen Sie in die vor Kies knisternde Hauptstadt und nutzen Sie hierfür auch das neue Angebot der Bahn “Ride & Swim”.
Berlin – hier bleibt kein Auge Fußgänger trocken…

E|s ist da...
Berlin am 1 Januar 2010 5 A|nmerkungen
… das neue Jahr. Mussten wir ja auch ein ganzes Jahr darauf warten…

Lichterfelde West im Silvestertaumel
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E|isbahn am Neptunbrunnen
Berlin am 6 Dezember 2009 3 A|nmerkungen

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E|s herbstelt in Robs Nachbarschaft
Berlin am 5 Dezember 2009 9 A|nmerkungen

Man weiß es ja mittlerweile: Ich mag mein Lichterfelde West. Weil es eben so ganz unstädtisch aussieht – aber dennoch unweit der vielen Zentren von Berlin liegt. Gustav Lilienthal, der jüngere Bruder des Flugpioniers Otto Lilienthal, hat in einer Nebenstraße phantasievoll gestaltete Villen im Englischen Landhausstil (Tudor) errichtet. Die alten Pflasterstraßen, der alte Baumbestand und die Gasbeleuchtung, die in den 1920er-Jahren modernisiert wurde, sind überwiegend noch intakt. Das im Foto zu sehende historische Einkaufsviertel um den S-Bahnhof ist renoviert und gilt als architektonisches und städtebauliches Kleinod.
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V|eränderung
gesehen -hört -tan -dacht am 9 November 2009 3 A|nmerkungen

20 Jahre ist
es nun her –
da habe ich
es geschafft
auf
eine hohe
Mauer zu klettern,
wildfremde
Menschen zu umarmen,
in einem sportlichen
Satz von der
Mauer zu springen
und nicht an morgen
zu denken.
20 Jahre ist es nun her.
Heute schaffte ich es
nicht mehr
alleine auf den
antifaschistischen
Schutzwall, auch
hat meine
Tendenz, wildfremde
Menschen
zu umarmen,
stark abgenommen,
beim Sprung von der
Mauer feierten
Frakturen in meinen
Beinen eine
Party und der
Gedanke an morgen
schleicht sich
manchmal als
aufdringlicher
Begleiter ein.
Manchmal ist das Leben
so einfach:
20 Jahre haben offensichtlich
nicht nur die Republik verändert…

D|ie Stadt dampft heiß in Unrast ohne Zeit
Berlin am 8 Oktober 2009 5 A|nmerkungen
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Um die Großstadt sinkt die Welt in Schlaf.
Felder gilben, Wälder ächzen überall.
Wie Blätter fallen draußen alle Tage,
Vom Zeitwind weggeweht.
Ob Ebene und Wald in welkes Sterben fallen,
Ob draußen tost Vergänglichkeit,
Im Stadtberg brüllen Straßen, Hämmer hallen:
Die Stadt dampft heiß in Unrast ohne Zeit.
(Gerrit Engelke, 1890-1918)

D|ie digitale Philharmonie
Berlin am 4 Oktober 2009 3 A|nmerkungen
Vor knapp einem Jahr ging das Berliner Philharmonische Orchester neue Wege und so mit ihrer Digital Concert Hall online. Alle Konzerte der Philharmoniker in der Philharmonie sind somit live zugänglich – von jedem Ort der Welt aus, egal, ob man sich Beethoven mit einer schwachen DSL-Leitung nähert (500 Kbit/s für 1000 DSL) oder auf feinem HDTV-Niveau (3000 Kbit/s ab 6000 DSL). Wer also nicht die Zeit oder das Glück hatte, das Berliner Spitzenorchester einmal live erleben zu dürfen, findet vielleicht in der digitalen Musikhalle ein wenig (kostenpflichtigen) Trost…


W|enn die Erinnerung den Sound abmischt
Berlin am 31 Juli 2009 2 A|nmerkungen

Donna Summer war in Berlin – die Donna Summer, die sich Mitte der 70er aufreizend und provozierend auf die unschuldigen Discotanzflächen stöhnte und sich mit kräftiger Stimme gestern im Berliner Tempodrom gekonnt in Erinnerung sang. Das Publikum, sichtlich mit der nunmehr 60 Jährigen Disco Queen mitgealtert, erlebte vergangene Jugend mit bestens musizierter Dancefloor Music der nahen Vergangenheit und antiquierter Bühnentechnik mit bisweilen unmotivierten Hintergrundprojektionen.
In reizüberfluteten Zeiten, in denen Madonnas und Britneys eine wahrlich perfekte Show abliefern aber kaum neben hopsender Bühnenshow noch die Kraft finden, live zu singen, mag diese „ehrlich gesangliche “ Show fast zum fossilen Showrudiment mutieren – zeigte diese jedoch, dass eine Stimme durchaus – gegenüber sonst gezeigter, kühler Bühnentechnik – überlegen ist. Das geneigte Ohr hatte am gestrigen Abend großes Glück, die meisten Lieder zu (er)kennen, denn die erbärmliche, tatsächlich sträfliche Akustik des Tempodroms lässt jede gesangliche Qualität in einem Nirwana ähnlichen Klangbrei versumpfen: nur die Erinnerung setzt die leidlich erkannten Noten mühsam wieder zu einem Ganzen zusammen. Ein unrühmliches Beispiel dafür, dass Architekten musikalisch bestimmten Beton nicht haben zum Klingen bringen können – der Stimmung tat es jedoch keinen Abbruch.
Oder wie es Frau Sommer angesichts ihrer gestrigen erfolgreichen DVD-Aufzeichnung in Berlin formulieren könnte: I Remember Yesterday…

H|ommage an die Leichtigkeit des Weltraums
Berlin am 21 Juli 2009 1 A|nmerkung

Foto: Die Wühlmäuse
Das Tor öffnet sich – im grellen Licht erscheinen vier unerschrockene Astronauten auf dem Weg zu einer 50-jährigen Reise durch das All – auf der Suche nach intelligentem Leben. Das brillante Quartett Yllana aus Spanien gastiert mit seiner grandiosen Liebeserklärung an Weltraumfilme derzeit in Berlin und begeistert mit glänzenden Effekten und perfektem Slapstick. Spätestens, wenn die Weltraumcrew im wabernden Nebel in der Dunkelheit über die Sitzreihen durch den Theatersaal kriecht und den Kampf gegen die Aliens im Foyer und auf der Straße zur Begeisterung des sich vor Lachen krümmenden Publikums mittels Nachtsichtkamera live auf die Bildwand überträgt, dann wissen auch die Berliner: diese Komödianten sind nicht von dieser Welt…
Yllana 20. bis 26. Juli 2009 um 20 Uhr im Kabarett-Theater Die Wühlmäuse

P|latz? Da!
Berlin am 16 Juli 2009 4 A|nmerkungen
Wer dem nahenden Trend zu kompakten Taschenautomobilen folgt, findet selbst in Berlins überfüllter Mitte einen Parkplatz:


B|unter Strom
Berlin am 14 Mai 2009 8 A|nmerkungen
Unsere Stadt soll schöner werden


A|ufheizend
Berlin am 13 Mai 2009 4 A|nmerkungen

Heizkraftwerk Lichterfelde

M|auer-Schau
Berlin am 9 Mai 2009 1 A|nmerkung

Potsdamer Platz Berlin
Am Potsdamer Platz in Berlin findet man eine Dauerausstellung, in der originale Mauerteile, in die Informationstafeln integriert sind, gezeigt werden. Darauf werden Bilder aus der Zeit der Teilung Berlins und von heute gezeigt. Texte informieren über den Verlauf und die Bedeutung der Mauer. Die Ausstellung ist zweisprachig konzipiert. Die kurzen Textpassagen und Bildunterschriften erläutern die Thementafeln und ergänzen die bereits vorhandenen Photostelen mit „Vor- und Nachwendebildern“. An der Stelle, an der einst die große, rote Infobox stand, die über Europas damaliger größter Baustelle informierte, steht nun eine kleinere Box mit Treppe und Aussicht…
Weitere Informationen über andere Schauplätze findet man hier

H|itler ist wieder da
Berlin am 8 Mai 2009 10 A|nmerkungen

Obama (links) trifft während seines Staatsbesuches auf Berliner Ehrenbürger
Nachdem Hitler bei Madame Tussaud in Berlin von einem öffentlichkeitsgeilem Bürger geköpft wurde, hat man nun für den hinter einer Glaswand sitzenden aber mit neuem Kopf ausgestattetem Adi Fotografierverbot bekommen. Dafür trifft man auf viele fotografiererlaubte Zeitgenossen, wie hier meinen alten Freund Obama. Schade nur, dass man für das teure Eintrittsgeld ziemlich schnell durch die Wachsfigurenausstellung durch ist…
Mehr Bilder auf der nächsten Seite

A|ufbau Ost: Endlich Feuerstellen für Marzahn
Berlin am 28 April 2009 5 A|nmerkungen

Für das schnelle Grillgut zwischendurch: Aus öffentlichen Fördermitteln des Senats konnten in Marzahn endlich Feuerstellen angelegt werden, so dass die Marzahner Bevölkerung zukünftig auf rohes Fleisch verzichten kann...

U|pps! Die Pannenshow - oder: Zum Glück war Beethoven taub
Berlin am 4 Januar 2009 6 A|nmerkungen

Um es gleich vorweg zu sagen: Mit einem Orchester, wie den Berliner Philharmonikern nebst Karajan und Rattle bin ich jahrzehnte jahrelang wirklich verwöhnt worden. Dennoch bin ich gestern mutig fremdgegangen: Die Tschechischen Symphoniker aus Prag trafen sich konspirativ, um erst Beethovens Neunte zu vergeigen und nach der Öde Ode an die fehlende Freude folgend, Orffs Carmina Burana) in die Unkenntlichkeit zu verbannen. Als der wild fuchtelnde Dirigent nach den ersten Minuten den Taktstock an die erste Zuschauerreihe verlor und darauf flugs wie eine fitnessreduzierte Gazelle vom Podium hopste, hätte man die akustische Geiselnahme kommen sehen können.
Es mag ja reichen, schlecht spielende Supertalente ins Fernsehen zu hieven, aufs Konzertpodium gehören sie wahrlich nicht. So versuchte sich ein taktloser Percussionist am Gong (nebst Becken) und improvisierte verzweifelt vor sich hin. Mit seinen zwei Instrumenten schier überlastet, musste in der Hektik schon einmal die flache Hand herhalten, weil der Schlegel nicht rechtzeitig gefunden wurde. Sein Kollege war da handfester und schlug das Glockenspiel beherzt gleich richtig aus der Verankerung.
Zu diesem Zeitpunkt hoffte ich noch, es käme Frank Elstner auf die Bühne geschwebt und löste diesen Musikgau als versteckten Kameraspaß auf. Doch nichts dergleichen geschah. Vielmehr übte der Chor derweil möglicht gleichzeitig seine Einsätze zu verpassen bzw. vorzuziehen, was auch vorzüglich gelang.
Die Comedy hat nun offensichtlich die Konzertsäle erreicht…

B|erliner gehen in die Luft
Berlin am 2 November 2008 noch keine A|nmerkung
Letzter Rundflug ab Tempelhof
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L|eichenschmaus für einen Flughafen
Berlin am 31 Oktober 2008 7 A|nmerkungen
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Nach 85 Jahren endet die Ära Tempelhof
Flugzeuge starten brummend – fliegen über Tempelhof – wohlgefüllte Sektgläser werden lachend gehoben – das Flugzeug fliegt eine Runde und startet durch – fliegt weiter nach Tegel und startet wieder duch – Applaus in der Maschine – die Wolken hängen tief und verhindern einen Blick auf die Stadt – Melancholie, schwebend in den Hallen, nistet sich als schweres Handgepäck ein – der heimische Fernsehsender versucht aus dem Abend ein irgendwie ein Ereignis zu machen – in der Abfertigungshalle werden zwischenzeitlich Tische für vorher schon satte Berliner in ein Lichtermeer getaucht – draußen finden sich indes ein paar hundert Menschen ein, die Flugzeuge weiterhin starten sehen wollen – nicht nur ein letztes Mal landen… – Buhrufe für den Regierenden Bürgermeister – derweil Blitzlichtgewitter auf dem Rollfeld – selten war ein Fluggerät historisches Model…

Unerhörtes Gebet für einen Flughafen

W|andern im Schlosspark
Berlin am 20 Oktober 2008 5 A|nmerkungen
Durch vieles Reisen mittlerweile schlosserfahren, darf natürlich auch ein herbstlicher Besuch der im Süden von r|ob Manor liegenden Schlossanlagen nicht fehlen…

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M|usikalische Weinberge
Berlin am 16 September 2008 10 A|nmerkungen

"Zeltdach" des kleineren Saals für Kammermusik

Eines meiner architektonischen Lieblingsgebäude in Berlin ist die Philharmonie. Jedem architekturinteressierten empfehle ich eine Führung mitzumachen, die nicht nur durch die Philharmonie, sondern auch durch den “kleineren Bruder”, den Kammermusiksaal führt. Die von Hans Scharoun 1963 fertig gestellte Philharmonie ist asymmetrisch und zeltartig mit einem pentagonalen großen Konzertsaal. Die Sitze bieten durch die ringsum unregelmäßig ansteigenden Logenterrassen, die an Weinberge erinnern sollen, von allen Seiten gleich gute Sicht auf die in der Mitte platzierte Bühne. Dies führt zu raumakustischen Problemen, die mit einer besonderen Wand-, Boden- und Sitzkonstruktion und Kunststoffschalen an der Decke so gut gelöst wurden, dass man auf allen Plätzen eine ausgezeichnete Akustik genießen kann. Durch die Architektur wurde die Trennung zwischen Künstler und Publikum nahezu aufgehoben und bietet selbst im großen Saal eine fast intime Atmosphäre. Der seinerzeit wegweisende Bau inspirierte viele Architekten, von der üblichen Guckkastenbauweise für Konzertsäle zur integrierten zu wechseln…

A|ugenschmaus
Berlin am 20 August 2008 1 A|nmerkung

Durchblick in Lichterfelde-West

M|ond über Lichterfelde-West
Berlin am 2 August 2008 5 A|nmerkungen

Mond über Lichterfelde-West

E|inkaufs-Tie-Break
Berlin am 1 August 2008 noch keine A|nmerkung

Dekoration im KADEWE Berlin

D|ort, wo der Pfau stolziert
Berlin am 25 Juni 2008 7 A|nmerkungen

Einer meiner Lieblingsorte des grünen Berlins ist die Pfaueninsel – eine komplexe, historisch vielschichtige Kulturlandschaft in der Havel.
„Pfaueninsel! Wie ein Märchen steigt ein Bild aus meinen Kindertagen vor mir auf: ein Schloß, Palmen und Känguruhs; Papageien kreischen; Pfauen sitzen auf hoher Stange oder schlagen ein Rad, Volieren, Springbrunnen, überschattete Wiesen; Schlängelpfade, die überall hinführen und nirgends; ein rätselvolles Eiland, eine Oase, ein Blumenteppich inmitten der Mark.“ (Theodor Fontane)
Die Kängurus sucht man heutzutage vergeblich – die Pfauen trifft man jedoch überall auf der Insel an – dafür um so weniger Menschen…

Traumwetter auf der Insel der vielen Ein- und Durchblicke
Eine virtuelle Erkundung der Insel findet man hier

N|ach Hause telefonieren
Berlin am 13 Juni 2008 8 A|nmerkungen
In der Senke der Waldbühne musste man zu ungewöhnlichen Maßnahmen greifen, um Kroatiens Sieg über Deutschland empfangen zu können…


D|ialog
Berlin am 7 Juni 2008 24 A|nmerkungen

r|ob bemüht sein mobiles Telefon
und fotografiert in der Berliner S-Bahn –
er weiß noch nicht einmal, ob er dieses
Motiv irgendwie verwursten kann.
Ein halber Zentner Jugendlicher bäumt sich
plötzlich auf und fragt
schreit sprachlich restriktiv aggressiv:
- Pisaschüler: Ey, warum fotografierst Du mich?
- r|ob: Ich fotografiere nur Flaschen… (siehe Bild)
- Pisaschüler: Flaschen? Warum fotografierst Du mich?
- r|ob: Nur so….
- Pisaschüler: Soll ich Dir mal “nur so” in die Fresse hauen?
- r|ob: Nö, wenn, dann mit Grund…
- Pisaschüler: Wie? Mit Grund?
- r|ob: In die Fresse hauen nur mit triftigem Grund.
- Pisaschüler: Was Grund?
- r|ob: Zum Beispiel Flaschen fotografieren…
- Pisaschüler: Ach so… (Ein halber Zentner tumbe Biomasse setzt sich)
S-Bahn fahren ist einfach toll…


