D|em Helios seine Insel
Unterwegs am 26. Juli 2011

Rhodos | Griechenland
Die Altstadt von Rhodos, die seit 1988 zum Weltkulturerbe der UNESCO gehört, liegt zum Teil auf einem Hügel und ist von einer vier Kilometer langen Festungsmauer umgeben. Teilweise hat sie auf mich den Eindruck einer Filmkulisse gemacht, so pittoresk begrüßt sie die Besucher…



Die Anfänge der Stadtmauer von Rhodos reichen in die byzantinische Zeit zurück. Nachdem die Johanniter Rhodos 1309 erobert hatten, bauten sie die Stadtmauer nach und nach zu der bis heute erhaltenen mächtigen Festungsanlage rund um die Altstadt aus. Im Westen und Süden bestehen zwei Mauern mit einem dazwischen liegenden Wallgraben.


C|olin der Große
Unterwegs am 21. Juli 2011

Thessaloniki
In der zweitgrößten Stadt Griechenlands findet man ein Denkmal von Colin Farrell

P|otemkinsche Treppe
Unterwegs am 20. Juli 2011

Odessa | Ukraine
Die Potemkinsche Treppe ist eine Freitreppe mit 192 Stufen in der ukrainischen Hafenstadt Odessa am Schwarzen Meer.
Die von der Innenstadt zum Hafen führende 142 m lange Treppe ist perspektivisch gebaut: Dadurch dass sie unten viel breiter ist als oben, sieht sie auf der gesamten Länge gleich breit aus.
Bekannt ist die Treppe vorwiegend aus aus dem Film Panzerkreuzer Potemkin , in dem ein Kinderwagen in einer Schlüsselszene diese Treppe hinunterrollt.
Eine Hommage an diese Treppe und die Filmszene mit dem Kinderwagen findet sich auch im Film The Untouchables oder aber auch Brazil.
Habe ich in der Ukraine bisher Affen und Echsen gesehen, die Besuchern gegen Entgelt auf die Schultern gesetzt werden, waren es hier am Ende der großen Freitreppe Greifvogel und Pfau…

M|adonna sieht alles
Unterwegs am 19. Juli 2011

Samos | Griechenland

D|ie Stadt der Zukunft
Unterwegs am 18. Juli 2011

Die “Stadt der Zukunft” – so prangt es auf manchem T-Shirt, wenn man Sotschi, den Ort der Olympischen Winterspiele 2014 in Russland besucht. Die Stadt der Zukunft präsentiert sich mit neuer, sich im Werden befindliche Architektur aus den alten 70er Jahren, am Daumen abzählbaren Sehenswürdigkeiten (die schönste sieht man auf dem oberen Bild), restriktiver Visumspolitik, maroden Straßen und unzähligen Treppen und vor allem einem Gefühl, dass sich die Einheimischen noch nicht damit befasst haben, dass Russlands Skiort bald international in Erscheinung treten wird – praktisch ein wenig Münchener Olympiabewerbung. 20 Jahre Welterneuerung sind vor den Toren Sochis offensichtlich stehen geblieben. So bleibt noch viel zu tun, wenn in zwei Jahren einige olympische Winterspiel-Augen der Welt auf den russischen Ort an der Schwarzmeerküste blicken…

Mit der Seilbahn fährt man über der “Perle des Spritzbetons” in Höhen des Botanischen Gartens, der an vielen Stellen lieblos internationale Botanik in die Besucheraugen bringen will…

Die selbst im Sonnenschein ernüchternde Uferpromende kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass die wenigen touristischen Highlights wirklich nur aktive Olympia-Sportler in den Austragungsort bringen werden. Der deutsche Wikipedia-Eintrag kommt jedenfalls auch sehr schmal daher…

D|ie Unvollendete
Unterwegs am 16. Juli 2011
Nicht nur Schubert vollendete so manches Werk nicht – nein, offensichtlich auch die türkische Straßenbaubehörde. So stehen die Brückenpfeiler als Monumente schlechter Planung oder fehlenden Geldes an der beginnenden Uferpromenade von Izmir.

Izmir | Türkei

T|rend zum Fremdwiegen
Unterwegs am 15. Juli 2011

Istanbul
In der Türkei und Bulgarien bemerkte ich einen Trend zum Fremdwiegen. So sitzen nicht selten Menschen am Straßenrand, um das Gewicht ihrer Mitmenschen gegen ein geringes Entgelt auf der zur Verfügung gestellten Straßenwaage festzuhalten…

S|tadt im geordneten Chaos: Istanbul - Volumen Zwei
Unterwegs am 14. Juli 2011

Wenn man aus Berlin kommt, fühlt man sich mitten in Istanbul nicht ganz so fremd. Rund 13 Millionen Einwohner sollen in Istanbul leben – so nimmt die Metropole einen vorderen Platz unter den bevölkerungsreichsten Städten der Welt ein

Im Café im Topkapi-Palast hat man einen sehenswerten Blick auf den Bosporus. Der Bosporus gilt als eine der weltweit wichtigsten Wasserstraßen, er ermöglicht bedeutenden Küstenstreifen der Anrainerstaaten des Schwarzen Meeres – darunter Russland, die Türkei, die Ukraine, Rumänien, Bulgarien und Georgien – den maritimen Zugang zum Mittelmeer und damit Zugang zum internationalen Seehandel

Der Taksim-Platz ist ein zentraler Platz und Verkehrsknotenpunkt im europäischen Teil der türkischen Metropole, gelegen im Stadtteil Beyoğlu – von hier aus führen mehrere verkehrsreiche Straßen in alle Richtungen. Außerdem befindet sich hier seit Juni 2006 die Station der unterirdisch verlaufenden Standseilbahn, die eine Verbindung zu den Bosporusfähren und der am Bosporusufer verlaufenden Straßenbahn herstellt.

Viele Ausflugsschiffe laden zu Fahrten auf dem Bosporus ein. Der Bosporus hat eine Länge von ca. 30 km, eine Breite von minimal 700 m und maximal bis zu 2,5 Kilometer.

F|isch-Pediküre
Unterwegs am 14. Juli 2011

Russland
Sie heißen Garra-Rufa-Fische (im Englischen sinnigerweise auch “Doktorfisch”) und helfen in Russland den Kosmetikerinnen. Die kleinen Saugbarben knabbern im “Fish-Spa” feinsäuberlich die Hornhaut von den Füßen der Kundinnen.

A|ufwärts
Unterwegs am 13. Juli 2011

Topkapi-Palast in Istanbul

D|ie Krim ganz ohne Sekt
Unterwegs am 13. Juli 2011

Das Schwalbennest ist der Nachbau eines mittelalterlichen, mitteleuropäischen Rhein-Schlösschens, steht etwa 40 Meter über dem Meer auf einer Klippe und ist ein Wahrzeichen für den Großraum Jalta auf der Halbinsel Krim in der Ukraine.


Die Halbinsel Krim ist im südlichen Teil sehr gebirgig während der Nordteil eher flach ist. Südlich des Krimgebirges an der Schwarzmeerküste herrscht mediterranes Klima, in dem Südfrüchte und auch Weinstöcke sehr gut gedeihen, weswegen die Krim auch für den Krimsekt bekannt ist.

1945 fand im Liwadija-Palast die Konferenz von Jalta statt, an der die Führer der USA (Franklin D. Roosevelt), Großbritannien (Winston Churchill) und des Gastgebers Sowjetunion (Josef Stalin) über das Nachkriegseuropa verhandelten.

Von der aus der Barockzeit stammenden Kirche St. Andreas des italienischen Architekten Rastrelli hat man einen weitläufigen Blick auf die grüne Küste der Krim.

Von 1828 bis 1846 ließ Fürst Michail Woronzow, Generalgouverneur von Neurussland, sich das Schloss als seine Residenz erbauen. Das Schloss ist von der Meeresseite her im maurischen Baustil gebaut worden. Das Schloss ist von einem riesigen Englischen Landschaftspark umgeben. Während der Jaltakonferenz im Jahre 1945 lebte Winston Churchill auf dem Schloss.

D|er Dolch von Ustinov
Unterwegs am 13. Juli 2011

Der Topkapı-Palast in Istanbul diente 1964 als Kulisse für den gleichnamigen Film Topkapi (Einer der größten Diamanten der Welt schmückt den Dolch des letzten Sultans. Auf ihn hat es eine geniale, aber auch kuriose Diebesbande abgesehen.)
Nun wollte ich ihn nicht stehlen, sondern nur fotografieren – was natürlich strengstens verboten war. Durch einen genialen sowie auch kuriosen Handystreich ist es mir dann doch gelungen, den berühmten Dolch ein wenig im Bild festzuhalten.

S|tadt im geordneten Chaos: Istanbul - Volumen Eins
Unterwegs am 13. Juli 2011

Mit einer alten Strassenbahn kann man auf der Istiklal Caddesi, einer bekannten Einkaufsstrasse in Istanbul, hin- und herpendeln. Eine Fahrmarke gibt es für 1,40 Lira an einer der Stationen oder den Verkäufern auf dem Platz. Auch im asiatischen Teil der Stadt fährt eine dieser Bahnen von Kadiköy nach Moda.

Vor dem Betreten einer Moschee werden die Schuhe ausgezogen und in den Vorräumen oder am Eingang der Moschee aufbewahrt – man kann sie aber auch (die Sohlen zueinander gewandt) mit in die Moschee nehmen. Ein Muslim betritt die Moschee mit dem rechten Fuß und verlässt sie mit dem linken.

Die Hagia Sophia oder Sophienkirche ist eine ehemalige byzantinische Kirche, spätere Moschee und heute ein Museum in Istanbul. Die Hagia Sophia, das letzte große Bauwerk der Spätantike, war die Hauptkirche des Byzantinischen Reiches und religiöser Mittelpunkt der Orthodoxie und ist heute ein Wahrzeichen Istanbuls.


Am Goldenen Horn findet man einige der bekannten Prachtbauten: die Blaue Moschee, die Hagia Sophia und den weltberühmten Topkapi-Palast. Der Palast ist in vier Höfe unterteilt, die jeweils durch eigene Tore erreicht werden. Mit seiner Lage auf einer Landspitze bietet er eine beispiellose Panoramasicht auf Istanbul, den Bosporus und das Goldene Horn.

У|країна
Unterwegs am 25. Juni 2011

Meine Lieblingsstadt verlasse ich am Sonntag – natürlich nur für kurze Zeit. Über die Türkei, Bulgarien, Russland geht es ab in die Ukraine, um dann Griechenland zu kaufen zu besuchen. So bildenThessaloniki, Rhodos und Samos den Endpunkt meines Abstechers mit Arbeitscharakter. Ми побачимо вас знову тут

E|ndstation
Unterwegs am 27. Mai 2011

Zentralfriedhof | Wien

E|s lebe der Tod
Unterwegs am 26. Mai 2011

Wer Ludwig van Beethoven, Johannes Brahms, Franz Schubert oder auch Qualtinger oder Falco besuchen will, kann dies in Wien im Zentralfriedhof in Simmering tun. Der 1874 eröffnete Friedhof zählt mit einer Fläche von ca. 2,5 km² und fast 3 Millionen Bestatteten zu den größten Friedhofsanlagen in Europa. Die zahlreichen Ehrengräber, die Jugendstil-Bauten und das weitläufige Friedhofsgebiet ist eine zwar stille aber besuchenswerte Sehenswürdigkeit der Stadt.


Dieses Bild vergrößern

B|ücher, Bücher, Bücher
Unterwegs am 25. Mai 2011

Der barocke Prunksaal der Österreichischen Nationalbibliothek zählt zu den schönsten historischen Bibliotheken der Welt. Im Zentrum steht eine lebensgroße Marmorstatue von Kaiser Karl VI., umringt von vier großen Prunkgloben.
Diesmal musste ich nicht heimlich fotografieren, wie damals in dieser, ebenso beeindruckenden Bibliothek

W|enn Marie Antoinette mit einem Hauch des Todes "Sissi" ruft...
Unterwegs am 24. Mai 2011

Seit 1996 sind Schloss und Schlosspark Schönbrunn in Wien UNESCO-Weltkulturerbe. Weit erstreckt sich der großzügig angelegte Park mit kunstvoll arrangierten Blumenbeeten, weißen Kieswegen und schnurgeraden Alleen. Der Schlosspark beherbergt den ältesten Zoo der Welt und ein eindrucksvolles Palmenhaus aus dem vorigen Jahrhundert. Das Schloss Schönbrunn und seine Gärten dienten einigen Filmproduktionen als Schauplatz, unter anderem für den James-Bond-Film Der Hauch des Todes, Marie Antoinette und den drei Sissi-Filmen mit Romy Schneider.



F|iaker
Unterwegs am 23. Mai 2011

Wiener Hofburg

I|m Prater blühten wieder die Bäume
Unterwegs am 23. Mai 2011


Das Wiener Riesenrad erfreut sich seit 1897 ungebrochener Beliebtheit. Als Schauplatz im Film “Der dritte Mann” oder im James Bond Film “The living daylights” wurde das Wahrzeichens Wiens weltberühmt.

H|aben Sie den auch in 42?
Unterwegs am 5. April 2011

Tanger | Marokko

K|üstenspaziergang
Unterwegs am 1. April 2011

Rabat

A|ufgepasst
Unterwegs am 1. April 2011

Rabat

D|ie Totenstadt Rabats
Unterwegs am 28. März 2011

Südlich außerhalb der Stadtmauer Rabats liegt hinter einem beeindruckenden Eingangstor die Totenstadt Chellah. Die neben den Grundmauern der römischen Siedlung Sala Colonia errichtete Nekropole aus dem 14. Jahrhundert ist eine der schönsten Stätten Marokkos – der Tagesspiegel schreibt von Magie der Nekropole


B|itte niesen Sie in die andere Richtung
Unterwegs am 26. März 2011

Es gibt diese Kamele, die gucken nur gelangweilt in die Gegend und es gibt solche Kamele, die mögen es, europäische Besucher zu befeuchten. Vor letzterem ritt offensichtlich der Verfasser dieser Zeilen, denn der schnaufende Schwielensohler dachte sich wohl, die von der Sahara getrocknete Luft mit häufigem Niesen erfrischen zu müssen – zumindest mein Hals trocknete nicht aus. Zudem war der Vater dieses Bogbeitrages froh, nicht ganze drei Tage mit dieser schaukelnden Beförderungsmöglichkeit durch den schwarzen, heißen Wüstensand stapfen zu müssen, wie es wohl so manch Beduine بدوي tun muss…

R|endevouz mit Stalaktiten und Stalakmiten
Unterwegs am 25. März 2011

Nerja | Andalusien
Die Cueva de Nerja gehört sicherlich zu den eindrucksvollsten Höhlen Spaniens. Die fast 5 km lange Höhle hat drei Bereiche von denen nur der vordere, etwa ein Viertel der gesamten Höhlen, allgemein zugänglich ist. Es wird angenommen, dass die Höhlen zwischen 30.000 v. Chr. und 1.800 v. Chr. bewohnt wurden. Die Höhlen sollen nach dem Prado in Madrid und der Alhambra in Granada die meistbesuchte Sehenswürdigkeit in Spanien sein. Kein Foto und kein Film kann die immer wieder neuen Einblicke, das wechselnde Licht oder gar die majestätische Stimmung einfangen…

